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Architektur

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Der Elefant taucht in der Architektur schon sehr früh auf, meist aber nur als Zierung oder Skulptur.

ElefantenhäuserBearbeiten

LucyBearbeiten

Im Jahre 1874 wurde ein Elefant erstmals in Amerika tatsächlich zum begehbaren Bauwerk. Der damals 25-jährige Ingenieur und Unternehmer James V. Lafferty entwarf und baute drei dieser Elefanten-Häuser. Der älteste namens "Lucy" ist gleichzeitig auch der einzige "Überlebende" aus dem Trio. Lucy wurde 1881 in Margate bei Atlantic City, New Jersey, als blechverkleidete Holzkonstruktion gebaut. Sie ist ca. 13,5 m hoch (plus Pavillon 6,00 m) und ca. 12,00 m lang. Das Gebäude sollte mehrmals abgerissen werden, überstand diese Absichten und gleichzeitig einen kompletten Umzug.

The Light of AsiaBearbeiten

Das zweite Elefanten-Haus "The Light of Asia" wurde 1884 in Cape May, New Jersey, fertiggestellt. James V. Lafferty hatte ein US-Patent zur Errichtung von Bauwerken in Elefantengestalt angemeldet. Light of Asia war insgesamt eine etwas verkleinerte Ausgabe von Lucy. "The Light of Asia" sollte sehr langlebig sein, jedoch erfolgte der Abriss bereits 1900.

Elephantine CollosusBearbeiten

Das 1884 auf Coney Island, New York errichtete dritte Gebäude, der "Elephantine Colossus" war etwa doppelt so groß wie Lucy (ca. 25,50 m plus 11,00 m). Die amerikanischen Zeitungen feierten den Koloss als das achte Weltwunder. Der Hotelbau war allerdings ein finanzielles Desaster und "Elephantine Colossus" wurde schließlich am 27. September 1896 bei einem Feuer bis auf den Grund zerstörte. Zwei Jahre vor seinem frühen Tod sah Lafferty sein größtes Werk auf immer verloren.

Glaselefant in HammBearbeiten

Glaselefant.jpg

Glaselefant in Hamm

Der 1984 vom Architekten Horst Rellecke anlässlich der Landesgartenschau erbaute Glaselefant im Maximilianpark Hamm ist das weltweit größtes Gebäude in Tiergestalt und ist zudem im Guinnessbuch der Rekorde eingetragen.

Der Künstler und Architekt Horst Rellecke entwickelte im Rahmen der Landesgartenschau 1984 das Konzept und die Pläne zur Umgestaltung der ehemaligen Kohlenwäsche im Maximilianpark in eine begehbare Plastik. Im "Kopf" des Glaselefanten findet sich ein Palmengarten, in dem als Dauerausstellung zehn kinetische Objekte von Horst Rellecke zu bestaunen sind. Der Aufzug zum Palmengarten befindet sich im gläsernen Rüssel des Elefanten, an der "Rückseite" führt eine Treppe nach unten. In 35 Meter Höhe kann man einen Panoramablick über den Maximilianpark, die Stadt Hamm und das Umland genießen.

QuelleBearbeiten

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