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Aru
Art Elephas maximus
Geschlecht Feminin weiblich
Mutter unbekannt
Vater unbekannt
Geburtsort Laos
Geburtsjahr 1998
Nachkommen -
EEP-Nummer 200002

Aru ist eine Asiatische Elefantenkuh im südkasachischen Zoo von Almaty (früher Alma-Ata), der größten Stadt und früheren Hauptstadt des Landes.

Herkunft aus LaosBearbeiten

Aru wurde etwa 1998 in der südlichsten laotische Provinz Champasak an der Grenze zu Thailand geboren. Sie wurde im Jahr 2000 sehr jung für den Zoopark Almaty erworben und sollte ebenso wie ein junger, zwei Jahre älterer Bulle namens Laokompomay (kurz Lao) nach Kasachstan fliegen. Vor ihrer Abreise lebte sie noch mit ihrer Mutter zusammen und musste daher entwöhnt werden, damit sie von ihrer Mutter getrennt werden konnte. Sie war als Kalb verspielt, eigenwillig und übermütig.

Überführung nach KasachstanBearbeiten

Beim Transport gab es die Schwierigkeit, dass die Elefanten von Laos aus fliegen mussten, weil ein Export von Thailand aus nicht gestattet war (obwohl die Elefanten aus Laos waren). Das Flugzeug, das für die Elefanten bereitstand, fasste aber nur einen Elefanten, so wurde Aru – anscheinend weiterhin mit Schwierigkeiten während des Fluges – zuerst nach Kasachstan geschickt, während Laokompomay noch einige Monate warten musste.

Einleben im Zoo AlmatyBearbeiten

So kam Aru als erster der beiden Elefanten in den Zoopark Almaty, wo sie am 02.08.2000 eintraf. Daher erkundete sie auch als erste die Elefantenanlage, und bei Ankunft von Lao im Oktober 2000 führte sie sich ihm gegenüber als „Herrin“ auf, was er sich zunächst ruhig gefallen ließ. Später war er futterneidisch, aber schließlich scheinen sie inzwischen gut miteinander auszukommen. Jedenfalls zeigen sie keine Aggressionen gegeneinander.

Die Haltung der Almaty-ElefantenBearbeiten

Die Elefanten werden dem Zoo zufolge im direkten Kontakt mit den Pflegern gehalten, und es gibt je nach Saison ein- bis zweimal Training am Tag.

Am 09.02.2006 wurde für die Elefanten ein neuer „Winterpavillon“ eröffnet, zu dem auch die Besucher Zutritt haben, so dass die Elefanten auch bei kaltem Wetter zu sehen sind.

Aru ist sehr neugierig auf die Besucher und kommt an die Umzäung in der Hoffnung auf gutes Futter, obwohl es eigentlich wohl ein Schild gibt, dass darauf hinweist, dass Füttern verboten ist.

An Futter erhalten die Elefanten täglich 35 kg Gemüse, 25 kg Getreide, 50 kg Heu, 400 g trockenen Tee und 500 g Zucker. Außerdem sollen sie „zur besseren Verdauung“ alle 10 Tage zwei Liter Wodka bekommen[1].

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Дай, хищник, лапу мне!, auf www.caravan.kz
Elefanten im Zoo Almaty, Kasachstan
Asiatische Elefanten
Kühe: Aru
Bullen: Laokompomay

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