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Ashoka +
Art Elephas maximus
Geschlecht Maskulin männlich
Mutter Pugli
Vater Bindu
Geburtsort Port Lympne Wild Animal Park, England
Geburtsdatum 20.08.1998
Geschwister -
Halbgeschwister väterlicherseits: Maha Kumari, Khin Yadanar Min, Bindi, La Min Kyaw
Charakter -
EEP-Nummer
Sterbeort Port Lympne Wild Animal Park, England
Todestag 26.07.1999

Ashoka+ war ein Asiatisches Elefantenbullkalb im von John Aspinall betriebenen Port Lympne Wild Animal Park im englischen Kent.

Ashoka+ wurde am 20.08.1998 in Port Lympne geboren. Er ist das siebte dort geborene Elefantenkalb, aber das erste, das lebend zur Welt kam und den ersten Tag überlebte. Seine Mutter ist die aus Indien stammende Kuh Pugli, die ab 1977 im dortigen Park weilte und im spanischen Benidorm am 23.4.2007 verstarb. Sie hatte ihr erstes Kalb 1984 direkt nach der Geburt getötet, ein zweites kam 1996 tot zur Welt. Auch Ashoka wurde von ihr nicht angenommen, und so wurde er mit der Hand aufgezogen. Ashokas+ Vater ist der von Aspinal in Indien auf dem Sonepur-Markt gekaufte und importierte Bulle Bindu. Da Bindu keine Stoßzähne trägt, ist sein Geburtsland umstritten. In Köln wird vermutet dass er auf Sri Lanka geboren wurde. Dieser hatte bereits vor Ashoka vier Kälber in Port Lympne gezeugt, darunter ein Zwillingspaar, die jedoch alle tot zur Welt kamen. Er lebt inzwischen als Zuchtbulle im Zoo Köln, wo er erneut Nachwuchs zeugte. Seine bisher drei überlebenden Kälber sind Maha Kumari, Khin Yadanar Min, Bindi und La Min Kyaw im Zoo Köln.

Ashoka+ wurde von dem Pfleger Darren Cockrill aufgezogen. Er war ein sehr aufgewecktes Kalb. Er spielte gerne und war sehr neugierig. Er liebte es auch, Spaziergänge durch den Park zu machen und Leute zu treffen, weshalb er dort sehr beliebt war. Aufgrund dieser Erfahrungen erhielt der Park den Ansporn, die Zucht auch nach Ashokas+ Tod fortzuführen. Ashoka+ starb nach elf Monaten Leben wegen Osteoporose (Knochenschwäche) am 26.07.1999. Der nähere Verlauf von Krankheit und Tod ist nicht vermerkt. Sein Pfleger starb im Folgejahr durch eine Attacke der Kuh La Petite, die zu Zuchtzwecken nach Port Lympne gekommen war, nach diesem Vorfall aber bereits 2001 an den Zoo Ramat Gan (Israel) abgegeben wurde, wo eine No-Contact-Haltung besteht.

Die Zuchtbemühungen wurden fortgesetzt, und viel Hoffnung setzte der Port Lympne Park in die Geburt von Sitang+, der 2002 von der Kuh Khaing Phyo Phyo geboren wurde und sich zunächst gut entwickelte. Er erlag aber 2005 dem Herpesvirus. Für die Zucht in Port Lympne war dies ein weiterer Rückschlag. Einzige Überlebende der in Port Lympne geborenen Elefanten ist die Kuh May Tagu, eine Schwester von Sitang+, die inzwischen mit ihrer Mutter im Zoo Antwerpen (Belgien) lebt.

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