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Calimero

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Calimero
Art Loxodonta africana
Geschlecht Maskulin.gif männlich
Mutter unbekannt
Vater unbekannt
Geburtsort Simbabwe
Geburtsjahr 1980
Nachkommen
Charakter dominant
EEP-Nummer 8003

Der afrikanische Elefantenbulle Calimero ist in Zimbabwe geboren und lebt im Safaripark Beekse Bergen.

Über den Tierhandel der Firma Ruhe kam er 1982 vom Zoo Gelsenkirchen in den Zoo von Rom. Als einziger Afrikaner wuchs er dort zu einem wahren Riesen heran. Der Zooologin Angela Stöger-Horwath zufolge, hat er sich in den 18 Jahren im römischen Zoo akustisch der andersartigen, mit Zirp- oder Zwitschertönen versehenen Laut"sprache" der dort lebenden Asiatischen Elefantenkühe Sofia und Nelly angepasst, um mit ihnen zu kommunizieren[1].

Auf alten Fotos ist zu sehen, dass er als Heranwachsender noch beide Stoßzähne besaß. In der Pubertät hat er sich diese abgebrochen.Möglicherweise ist der große Elefantenbulle, der als sehr junges Kalb nach Rom kam, nach einer damals in Italien sehr bekannten Zeichentrickfigur benannt worden, dem kleinen schwarzen Küken Calimero, das mit einer Eierschalenhälfte auf dem Kopf in Palermo lebt und sich wegen seiner Kleinheit ständig ungerecht behandelt fühlt.

Nach Carl in Talinn (ca.3,75m) soll Calimero mit einer Höhe von 3,40 m der größte in Europa lebende Afrikanische Elefant sein. (Zum Vergleich sind manche Afrikanerbullen doch wesentlich kleiner : z.B. der Duisburger Bulle Shaka, der allerdings auch noch relativ jung ist. Er soll eine Schulterhöhe von nur 2,41 m haben. Auch der Bulle Kruger ist aufgrund von Mangelernährung in der Jugend eher klein geblieben.)

Am 12.Oktober 2000 kam Calimero ohne Stoßzähne im Zoo Basel an. Er wurde abgegeben, weil der Bioparc Rom Platz brauchte für die beiden in einem Zirkus beschlagnahmten Asiatischen Kühe Sancho und Lakshmi. Nach dem Tod von Kenny (1998), dem Baseler Zuchtbullen, wurde er hier übergangsweise eingestellt, bis im Safaripark Beekse Bergen in Holland ein neuer Bullenstall fertiggestellt war. In Basel wurde im Oktober 2004 ein nicht lebensfähiges Frühchen von Heri geboren. Calimero, der Vater, war zu diesem Zeitpunkt allerdings schon in den Niederlanden.

Von den fünf Weibchen im Safaripark Beekse Bergen wurde nur Carla tragend. Leider kam auch dieses Jungtier nicht lebend zur Welt; eine nicht ausgetriebene Steinfrucht kann von einer Elefantenmutter jahrzehntelang herumgetragen werden. Bei den afrikanischen Elefanten ist das Zeitfenster, in dem sie das erste Mal tragend werden können, scheinbar noch enger als bei den asiatischen Elefanten.

Im Safaripark Beekse Bergen lebt mittlerweile nur noch eine Kuh der Ursprungsherde, Carla im Park. Erna lebt in Warschau, Linda in Poznan und Olga sowie Shiba sind 2009 bzw. 2012 verstorben. Dafür wurden allerdings Djomba + aus Rostock über Duisburg und Sabi aus Wien über Halle in die Herde integriert. Sabi ist die neue Matriarchin und bereits Mutter von Abu (geb. 2001), einem jungen Zuchtbullen, der in Halle lebt. Djomba wurde nach ihrem Beinbruch, vermutlich durch Auseinandersetzungen verursacht, nach wochenlanger Behandlung im März 2012 euthanasiert.

Vier Monate später verstarb überraschend auch Shiba; sie hatte ein Flappohr und war somit sehr gut zu erkennen. Im September des Jahres 2012 wurden dann noch die beiden Kühe Greta und Betty aus dem Bioparc Valencia übernommen. Diese beiden Freundinnen lebten bis zum Tod von Betty im März 2014 getrennt von den übrigen Kühen, standen allerdings auch wechselweise bei dem Bullen Calimero der nach dem Umbau der Außenanlagen auch ab und zu das größere Kuhgehege besuchen durfte. Am 26.9.2014 wurde zuerst Greta eingeschläfert, da ihre Blutwerte eine Tbc-Erkrankung anzeigten. Danach ihre jahrzehntelange Gefährtin Betty.

Am 23.3.2015 kam Punda zusammen mit ihren zwei Kindern aus Wuppertal. Mit Punda und ihrer Familie zieht eine erfahrene Zuchtkuh mit inzwischen drei Töchtern (sie brachte am 04.05.2016 ein Kuhkalb namens Madiba in Hilvarenbeek zur Welt, das noch in Wuppertal gezeugt wurde) in Beekse Bergen ein. Hoffentlich klappt die Zucht jetzt, denn auch die älteste Tochter Bongi wäre schon im zuchtfähigem Alter. Am 9. Mai 2017, mehr als zwei Jahre nach Ankunft der Wuppertaler Gruppe, konnte Calimero erstmals über ein Schmusegitter Kontakt zu Punda und Bongi aufnehmen.

Für eine optimale Spermaproduktion ist es sehr wichtig, dass der Bulle die Möglichkeit hat, sich jeden Morgen gut aufzuwärmen. (Forschung über die "Heterothermie" der Elefanten).

Seit dem 15.Mai 2017 ist Calimero abends und über Nacht mit der Punda-Elefantenfamilie zusammen. Solange das Wetter es zulässt soll dieses Werktags den ganzen Sommer über so bleiben. An den ersten Tagen wurde das Eingangstor noch soweit geöffnet, sodass die Damen hindurch schlüpfen konnten. Jetzt aber bleiben alle über Nacht draußen. Gegen elf Uhr morgens besucht Calimero dann wieder die beiden weiteren Elefantendamen des Safariparks.

AufenthaltsorteBearbeiten

  1. 1980 bis 1982 Simbabwe, danach über die Tierhandelsfirma Ruhe im Zoo Gelsenkirchen
  2. 05.06.1982 bis 12.10.2000 im Zoologischer Garten Rom (Italien),
  3. 12.10.2000 bis 27.04.2004 im Zoo Basel (Schweiz),
  4. seit 27.04.2004 im Safaripark Beekse Bergen in Hilvarenbeek (Niederlande).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Forschungsnewsletter der Universität Wien, Jänner 2006: Wenn Elefanten wie LKWs brummen
Elefanten im Safaripark Beekse Bergen, Niederlande
Afrikanische Elefanten
Kühe: Carla | Sabi | Punda | Bongi (2005) | Pina-Nessie (2013) | Madiba (2016)
Bullen: Calimero

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