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Csami
Csami1.jpg
Geschlecht Feminin.gif weiblich
Mutter wild
Vater wild
Geburtsort Tuli-Reservat
Geburtsjahr 1995
Nachwuchs kein
EEP-Nummer 9902

Csami ist eine Afrikanische Elefantenkuh im Zoopark Erfurt. Sie traf dort am 14.01.1999 zusammen mit Seronga ein. Vor ihrem Transport, der als Tuli-Affäre bekannt wurde, lebte sie in Skeerpoort, Südafrika bei African Game Services.

In Erfurt lebten beide mit Leitkuh Safari. Csami war zu dieser Zeit die jüngste und zierlichste der Elefantenkühe in Erfurt. Ihre Stoßzähne sind kürzer als die von Seronga und Safari. An ihrer linken unteren Ohrspitze fehlt ein Hautstück, woran man sie erkennen kann.

Nach langer Vorplanung und Verhandlungen mit der Réserve Africaine de Sigean in Frankreich wurde Csami zusammen mit Seronga am 10.10.2013 auf die Reise nach Sigean geschickt, wo sie noch Gelegenheit erhalten sollten, Nachwuchs zu bekommen. In der Réserve Africaine in Sigean lebte der Afrikanerbulle N'Dume neben seinen Töchtern Akili und Chupa, die im Gegenzug nach Erfurt kamen, wo sie später ebenfalls züchten sollen. Die ältere Safari verblieb in Erfurt und soll anscheinend mit den beiden Schwestern eine Kuhgruppe bilden.

Csami und Seronga trafen am 12.10.2013 in Sigean ein und wurden am Folgetag an die Elefantenpfleger des französischen Parks übergeben. Seronga ist leider kurz nach der Ankunft in Frankreich an Herzversagen gestorben, bedauerlicherweise auch Akili in Erfurt. So lebte Csami seitdem allein mit dem Bullen. Natürlich brauchte es einige Zeit, ehe sich eine Elefantenkuh, die jahrelang ohne Kontakt zu männlichen Artgenossen gelebt hat, an die Anwesenheit des männlichen Tieres gewöhnt. Im warmen Südfrankreich und angesichts der Erfahrung des Bullen war die Hoffnung groß, dass sie schließlich noch trächtig wird.

Leider verstarb 2016 auch N'Dume, so dass Csami seitdem allein lebte. Da das kein haltbarer Zustand für Elefantenkühe ist, wurde eine Rückkehr nach Erfurt in Betracht gezogen. Möglicherweise wird der Zoo in Sigeon die Elefantenhaltung einstellen. Das ist wegen des optimal für Elefanten geeigneten Klimas, das es dort gibt, sehr schade. Leider ist auch das Gehege in Sigeon nicht sehr groß, sodass die Tiere nur schlecht einander ausweichen können. Wünschenswert wäre sicher aufgrund des optimalen Klimas und der Zuchterfolge in vergangenen Zeiten, dass eine Förderung dieses Zoos die Weiterführung der Elefantenhaltung ermöglichen würde. Man muss auch bedenken, dass die Elefantenhaltung in diesem warmen Klima viel kostengünstiger ist als anderswo.

Csami kam am Abend des 21.04.2017 wieder wohlbehalten nach der langen Fahrt aus Südfrankreich in Erfurt an. Roy Smith, Spezialist für Großtiertransporte, und sein Team hatten Csami am Vortag im Réserve Africaine de Sigean in Südfrankreich abgeholt. Begleitet wurde sie von zwei Pflegern aus dem südfranzösischen Tierpark, wo sie in den vergangenen dreieinhalb Jahren lebte. Um 20.30 Uhr betrat Csami ihr neues Zuhause. Nach kurzem Zögern erkundete sie den Laufstall – in Hör- und Riechweite zu den anderen Elefanten: Safari, die Csami von ihrer Zeit in Erfurt kennt, sowie Chupa und Bulle Kibo. Wann die Elefanten erstmals direkten Kontakt miteinander haben werden, ist noch ungewiss. Die neue Elefantenanlage in Erfurt kennt Csami noch nicht, denn als sie Erfurt im Oktober 2013 verließ, war die neue Anlage gerade im Bau. Sie soll sich nun langsam an die neue Umgebung gewöhnen.


WeblinksBearbeiten

Elefanten im Zoopark Erfurt
Afrikanische Elefanten
Kühe: Safari | Csami | Chupa (2003)
Bullen: Kibo (2005)

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