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Dhrube
Art Elephas maximus
Geschlecht Maskulin männlich
Mutter unbekannt
Vater unbekannt
Geburtsort Nepal
Geburtsjahr unbekannt
Nachkommen -
Charakter -

Dhrube wird ein Asiatischer Elefantenbulle in Nepal genannt, der mehrere Personen getötet hat und inzwischen von der Armee des Landes gejagt wird.

Nach Angaben des Elephant Breeding Center im Chitwan-Nationalpark in Nepal tauchte Dhrube bereits etwa bereits fast zwei Jahrzehnte vor diesen Vorfällen in der Nähe von Sauraha im Nationalpark auf. Da er nicht der erste und einzige wildlebende Bulle in der Gegend war, soll er Rameshwor Chaudhary, dem Leiter des Zuchtzentrums, zufolge keine Gelegenheit bekommen haben, die Kühe in dem Zentrum zu decken, da ihn die beiden dort lebenden und aktiven Bullen daran gehindert haben, während diese etliche Kälber im Zentrum mit den Kühen zeugten. Daher tötete Dhrube einen Elefanten namens Dhirendrajung aus dem Breeding Center und verletzte einen anderen dort lebenden Bullen, konnte sich aber gegen die Zuchtbullen Romio und Ronaldo nicht durchsetzen. Nach Auskunft des Zuchtzentrums sind die verhinderten Paarungen von Dhrube die Ursache für seine Aggressivität. Anscheinend war er zuletzt davon abgehalten geworden, sich mit einer Kuh namens Chanchalkali zu paaren.

Bereits 2007 fiel der Bulle erneut auf, indem er einen Militärposten bei einem Angriff auf Soldaten in der Nähe des Nationalparks zerstörte. Später tötete er dort auch einen Soldaten. Dhrube erhielt seinen Namen nach dem Posten Dhruba. In vier Jahren soll er insgesamt 15 Menschen getötet haben.

Dhrube tötete innerhalb weniger Monate im Herbst 2012 mehrere Menschen im Parsa-Distrikt nahe des Nationalparks. Bereits im November 2012 soll er eingefangen worden, aber später wieder freigelassen worden sein. Dabei wurden ihm die Stoßzähne entfernt. Daraufhin erfolgten allerdings weitere Todesfälle durch ihn. So brachte er Ende November 2012 innerhalb von vier Tagen vier Menschen ums Leben, zwei am 29.11.2012 bei einem Angriff in Jaguwa. Nach den Todesfällen wurde ein technisches Team aufgestellt, das den Elefantenbullen aufspüren und fangen sollte. Schon am Folgetag wurde er gesichtet, konnte aber seinen Verfolgern wieder entkommen. Zugleich wurde er bei der vom Militär verfolgten Suche wieder aktiv und demolierte Häuser im Gebiet Madi. Anschließend soll er mit einer in einem Stall gehaltenen älteren Elefantenkuh geflüchtet sein. Bei der Suche nach ihm werden auch andere Elefanten eingesetzt. Am 16.12.2012 wurde außerdem entschieden, den Elefanten wegen seiner Gefahr für Menschenleben zu töten, was auch in Nepal selbst den Widerspruch von Tierschützern hervorrief. Mit Hilfe eines Senders, der ihm beim ersten Fang umgelegt worden war, hofft der Suchtrupp ihn nunmehr zu finden.

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