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KAZA Transfrontier Conservation Area

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Die KAZA Transfrontier Conservation Area ist eine Umweltinitiative der südafrikanischen Länder Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe. Das Projekt KAZA basiert auf den verschiedenen Ökosystemen der Flüsse Kavango und Zambezi. Auf einer Gesamtfläche von 280 000 Quadratmeilen (etwa 520 000 km²) soll ein Netzwerk aus Nationalparks und Reservaten entstehen. Dazu zählen unter anderem:

  • Chobe National Park (Botswana)
  • Okavango Delta (Botswana)
  • Caprivi Strip (Namibia)
  • Hwange National Park (Simbabwe)
  • Victoriafälle (Simbabwe/Sambia)
  • große Teile des südöstlichen Angolas.

Teile des neu entstehenden Parks sind unter anderem das botswanische Okavango-Delta, einer Feuchtlandschaft oder das Chobe-Fluss-System, das berühmt für seine Elefanten ist und außerdem Büffel, Flusspferde, Löwen und andere Tiere des afrikanischen Kontinents wie z. B. Antilophen in hoher Zahl besitzt. Auch die Salzpfannen im Norden Botswanas werden zu KAZA gehören, denn Salze und andere Nährstoffe sind für Elefanten und andere Savannentiere sehr wichtig.

Bis 2010 soll dieser afrikanische Traum verwirklicht werden. Große finanzielle Hilfe, zum Beispiel für Bau von Straßen, Hotels, Flughäfen oder Zäunen kommt aus den Niederlanden und Deutschland. Unter dem Motto PEACE PARK – Tiere sprengen Grenzen entsteht auch in Mosambik und Südafrika ein ähnliches grenzübergreifendes Naturreservat. Der Krüger-Nationalpark wird dadurch nach Mosambik erweitert und die überzähligen Elefanten können sich ausbreiten.

ElefantenBearbeiten

Botswanas Elefantenpopulation ist mit 130 000 die größte der Welt und wächst jedes Jahr um bis zu fünf Prozent. Dieser Erfolg im Artenschutz wird zum Verhängnis, denn nur etwa 70 000 Elefanten dürften theoretisch die Savannen Botswanas bewohnen. Außerdem kann durch den Megapark das Culling umgangen werden, indem sich die Elefantenpopulation auf die elefantenärmeren Gebiete verteilt.

Durch die Zusammenlegung der Nationalparks können die Elefanten auf ihren ursprünglichen Pfaden auf einer riesigen Fläche wandern, ohne das die Gefahr besteht, dass Wilderer an den Grenzen der Parks lauern oder das ihnen Landminenfelder im Südwesten von Angola den Weg versperren, denn diese werden im Zuge der Errichtung des KAZA-Parks entfernt. Bis heute sollen noch 15 000 Minen in Angola liegen.

FilmeBearbeiten

  • Am Ufer des Sambesi – Ein afrikanisches Paradies (BBC Dokumentation)
  • Running Wild – Ein elefantastisches Abenteuer (Spielfilm)
  • KAZA (zweiteilige Dokumentation)

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