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Komali

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Komali +
Art Elephas maximus
Geschlecht Feminin.gif weiblich
Mutter Ceyla-Himali
Vater Maxi
Geburtsort Zoo Zürich
Geburtsdatum 27.07.1984
Geschwister Panang, Upali, Xian +, Aishu +, Farha
Halbgeschwister Lohimi +, Mac, Chandra, Fahim, Omysha
Charakter dominant
EEP-Nummer 8410
Sterbeort Zoo Zürich
Todestag 02.04.1995

Komali war eine junge Asiatische Elefantenkuh im Zoo Zürich, wo sie am 27.07.1984 als erster Elefantennachwuchs des Zoos geboren wurde. Ihre Mutter ist die aus Sri Lanka stammende Ceyla-Himali, die gerade sechs Jahre alt war, als sie zum ersten Mal vom Zürcher Zuchtbullen Maxi gedeckt wurde. Maxi ist auch Komalis Vater. Als Komali zur Welt kam, war Ceyla neun Jahre alt. Die Geburt war der erste Zuchterfolg seit der Einführung des Zuchtbullen im Jahr 1981 und fand morgens im Elefantenhaus statt, in Anwesenheit der anderen, damals angeketteten Kühe Thaia, Druk und Chhukha. Komali soll dabei 142 kg gewogen haben[1].

Nach der Geburt Panangs 1989 war Komali nicht mehr Mittelpunkt und litt darunter, hatte zu ihrer Schwester auch keine besondere Beziehung. Ihren jüngeren Bruder Upali, geboren 1994, hingegen betreute sie dagegen sehr intensiv und machte ihn auch seiner Mutter und "Tante" Druk streitig. Sie wurde in der Gruppe der Kühe dressiert.

Mit dem Heranreifen Komalis wurde im Zoo entschieden, die populäre junge Elefantenkuh in einer Zuchtgruppe zu behalten, auch unter Berücksichtigung der Inzuchtproblematik, die mit ihrem Vater Maxi gegeben wäre. Komali war sehr dominant und hatte mit Rückendeckung ihrer Familie ein großes Selbstbewußtsein. Durch wechselnde und nicht durchsetzungsfähige Pfleger bereitete sie in der Haltung etliche Probleme und griff wiederholt unsichere Elefantenpfleger an.

Komali wurde von ihrem Vater gedeckt und hatte im Dezember 1993 eine Fehlgeburt, die sie nachts im Elefantenhaus inmitten der Kühe zur Welt brachte.

Am 01.04.1994 hat sie einen Pfleger verletzt und wurde daraufhin am 02.04.1994 eingeschläfert, da zu befürchten war, dass sie diese Tat auch an anderen Personen wiederholt. In der Deutung ihres damaligen Pflegers Tanner war Komali nicht bösartig, sondern wollte in der Rangfolge einfach einen Konkurrenten ausschalten, um weiterhin dominieren zu können und ihrem Bruder Upali nahe zu sein, was zu ähnlichem Verhalten in späteren Situationen hätte führen können. Nach ihrem Tod wurde auch viel Kritik an dieser Entscheidung zu ihrer Einschläferung laut.

LiteraturBearbeiten

  • Tanner, Ruedi: Dicke Haut und zarte Seele. Mein Leben mit den Elefanten, Steinfurt, 2000 (bes. Kapitel "Der Zuchterfolg" und "Komalis Tod/Killerelefanten").

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tabellarische Kurzchronik des Zoo Zürich auf www.zoo.ch

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