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Marge
Bedeutung -
Art Loxodonta africana
Geschlecht Feminin.gif weiblich
Mutter unbekannt
Vater unbekannt
Geburtsort Simbabwe
Geburtsjahr 1986
Charakter -
EEP-Nummer 8712

Die aus Simbabwe kommende Afrikanische Elefantenkuh Marge lebt im französischen ZooParc Beauval in St. Aignan sur cher (Département Loir-et-Cher).

Aufenthalt im Longleat Safari ParkBearbeiten

Marge wurde 1986 in Simbabwe frei geboren. Umstände von Geburt und Herkunft sind nicht bekannt. Sie kam 1989 nach England, wo sie am 07.04.1989 im Longleat Safari Park eintraf. Dort war sie einige Zeit mit Asiatischen Elefanten zu sehen. Es gab wohl auch einige ältere Afrikanerinnen, die 1990 abgegeben wurden. Später hielt sich zeitweise noch die Asiatin Johti in Longleat auf, die aber dann nach Belfast wechselte. 1992 sollte Marge dann Gesellschaft von etwa gleichaltrigen Artgenossen erhalten. Zunächst kamen am 27.07.1992 die drei jungen Kühe N'Dala, M'Kali und M'Bili aus Namibia in den Safaripark, und einen Monat später, am 25.08.1992, erreichte das im Zoo Ramat Gan (Israel) geborene Bullkalb Limbo mit nicht einmal zwei Jahren den Park. Auch die Kuhkälber aus Namibia waren erst etwa drei Jahre alt. Zusammen wuchsen die fünf Jungtiere in Longleats Safaripark auf. Mit dem Größerwerden der Tiere musste sich der Park die Frage stellen, wie eine sichere und artgerechte Haltung der Afrikaner (insbesondere des Bullen) zu gewährleisten ist, woraufhin er zu dem Schluss kam, die Elefantenhaltung aufzugeben und die Elefanten abzugeben.

Leben im ZooParc BeauvalBearbeiten

Marge, ihre drei Gefährtinnen und der Bulle Limbo, der mit ihnen (als Jüngster) aufgewachsen war, reisten dann im Jahr 2003 (als Marge also etwa siebzehn Jahre alt war, die jüngeren Kühe vierzehn und Limbo zwölf) nach Frankreich. Sie wurden in zwei große LKWs verladen und mit der Fähre ans Festland gebracht. Eine 24-Stundenfahrt brachte sie nach St. Aignan sur cher[1]. Der ZooParc Beauval hatte zuvor eine Anlage von 5 h eingerichtet, mit Sand- und Grasflächen, einem Badebecken sowie einem 1500 m² großen Elefantenhaus. Sie soll die größte Elefantenanlage in Frankreich sein. Damit war ausreichend Lebensraum geschaffen, in dem sich die Elefanten weitläufig bewegen konnten. Allerdings gab es von Marge und ihren Gefährten bisher keinen Nachwuchs, obwohl es anscheinend Überlegungen und erste Versuche zur künstlichen Befruchtung gegeben hat, was darauf schließen lässt, dass Limbo bisher die Kühe nicht gedeckt hat. Im November 2010 wurde die erste Schwangerschaft bei M'Bili gemeldet, die mit Sperma eines südafrikanischen Bullen künstlich befruchtet wurde.

Der Parc bot auch ein eine Patenschaft für Limbo, Marge oder N'Dala an[2].

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 5 éléphants sur 5 hectares... !, auf www.zooparc.com
  2. Qu’est-ce que c’est qu’être parrain?, auf www.zoobeauval.com
Elefanten im ZooParc Beauval, St. Aignan
Afrikanische Elefanten
Kühe: Marge | Juba | N'Dala | M'Kali | Ashanti (2003)
Bullen: Rungwe (2012)

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