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Mausi +
Art Loxodonta africana
Geschlecht Feminin weiblich
Mutter unbekannt
Vater unbekannt
Geburtsort Simbabwe
Geburtsjahr ca. 1984
Nachkommen -
Charakter -
EEP-Nummer -
Sterbeort Pairi Daiza, Belgien
Todestag 17.01.2012

Mausi war eine Afrikanische Elefantenkuh, die in ihren letzten Jahren mit dem Circus Voyage reiste.

Mausi wurde etwa 1984 geboren. Nach einigen Berichten über sie soll sie aus Simbabwe stammen. Es wird angegeben, dass sie mit etwa einem Jahr nach Europa gekommen ist. Wann sie in den Circus Voyage kam, der 1998 gegründet wurde, ist anscheinend nicht genau bekannt. Dort war sie eng verbunden mit ihrer älteren Artgenossin Anja, die aber 2008 gestorben ist.

Als Zirkuselefant war sie recht kleinwüchsig und wies auch Stereotypen in ihrem Verhalten auf ("Weben"). Seit einigen Jahren bemühte sich die Gruppe Elefanten-Schutz Europa e.V. (European Elephant Group, EEG) um eine Verbesserung ihrer Situation und Hilfe für das kranke Tier. Diese Gruppe hatte sich bereits mit dem Zoo Osnabrück in Verbindung gesetzt, um eine eventuelle Aufnahme für Mausi zu ermöglichen.

Seit Anfang 2011 gab es verstärkt eine Kampagne von PETA in Verbindung mit der European Elephant Group zur Unterstützung von Mausi, die unter schwerer Arthrose litt und ihre Hinterbeine kaum noch hochheben konnte, ohne Schmerzen zu empfinden.

Dennoch konnte der Zirkus weiterhin mit ihr umherreisen, ohne dass es Beanstandungen durch die Veterinärämter gegeben hätte. Insbesondere standen die Entscheidungen der Amtstierärzte unter dem Eindruck, Mausi wäre gut in die Elefantengruppe des Zirkus integriert. Zudem hätte sie wohl Probleme während des Transportes, sei aber nicht grundsätzlich transportunfähig. Ab 2008 trat Mausi nicht mehr in der Manege auf, wurde aber dennoch weiter mit auf Reise genommen. Dabei wurden die Auftritte an den jeweiligen Orten stets von der PETA-Kampagne begleitet.

Schließlich entschied der Circus Voyage von sich aus, Mausi abzugeben. Daher wurde sie im Januar 2012 in den belgischen Park Pairi Daiza gebracht. Dazu war sie erneut zehn Stunden unterwegs. Bei ihrer Ankunft in Brugelette lag sie schon und konnte auch nicht mehr auf die Beine gebracht werden. So starb sie gleich nach ihrer Ankunft im Pairi Daiza ("Paradies") am 17.01.2012. Sie war als Gesellschafterin für die bisher einzige im Park lebende Afrikanische Elefantin Suzy vorgesehen gewesen.

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