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Mek Kapah
Bedeutung Schöne Perle
Art Elephas maximus
Geschlecht Feminin weiblich
Mutter unbekannt
Vater unbekannt
Geburtsort Malaysia
Geburtsjahr 1973/76
Nachwuchs -

Die Asiatische Elefantenkuh Mek Kapah lebt im australischen Zoo Melbourne im südöstlichen Bundesstaat Victoria.

Mek Kapah soll etwa im Jahr 1973[1][2] in Malaysia[3] wild geboren worden sein. Nach anderen Angaben wurde sie 1976 geboren[4] und war daher zwei Jahre alt, als sie in Melbourne eintraf[5]. Sie kam 1978 nach Australien in den Zoo Melbourne, im Jahr nach der Ankunft des damals dreijährigen Bullen Bong Su. Im Zoo lebte damals noch die ältere Elefantenkuh Peggy, die 1988 gestorben ist. Bong Su und Mek Kapah wuchsen gemeinsam in Melbourne auf, und obwohl sie sich gut vertragen, ist es trotzdem zu keinem Zuchterfolg bei ihnen gekommen, da Mek Kapah sich von Bong Su nicht decken ließ[6]. Da es jahrzehntelang in Melbourne keinen Nachwuchs zu betreuen gab, wurden die Elefanten zur Beschäftigung u.a. zum Malen gebracht[7]. Während der Bulle Bong Su dabei mit Ruhe vorging und einen sanften Strich vorwies, war Mek Kapah eine schnelle Malerin mit kräftigen Strichen[8]. Eine Verkaufsaktion dieser Gemälde galt 2003 der Unterstützung eines Erhaltungsprogramms für Elefanten auf Sumatra (Indonesien)[9].

Mit den neuen Bemühungen um die Elefantenzucht in Australien zusammen mit dem Taronga-Zoo in Sydney wurde eine neue Elefantenanlage errichtet, die neben einer Herdenanlage auch eine eigene Bullenanlage sowie ein weiteres Gehege umfasst[10]. Mit der Ankunft von drei jungen Kühen wurden Mek Kapah und Bong Su nicht an einen anderen Zoo abgegeben, wie dies bei den früheren Elefanten in Sydney der Fall war, sondern sollten ins Zuchtprogramm integriert werden. Mek Kapah war dabei die Rolle als Leitkuh für die jungen Kühe Dokkoon, Kulab und Num-Oi aus Thailand zugedacht, die sie dann auch übernahm[11]. Mit Dokkoon, die ihr vom Alter her am nächsten war, scheint sie sich gut angefreundet zu haben[12], die sie während ihrer Tragzeit begleitet hat, und hat auch die Rolle der „Tante“ für Dokkoons Tochter Mali angenommen[13][14]. Während der Geburt im Januar 2010 hielt sie sich aber nur in der Nachbarbox auf[15]. Inzwischen hat sich die Elefantengruppe weiter vergrößert durch die Geburt von Kulabs Sohn Ongard, der im September 2010 zur Welt kam.

Mek Kapahs Name bedeutet „Schöne Perle“[16]. Dieser Name findet auf dem Gelände des „Trail of the Elephants“ auch Anwendung für eine Terrasse[17] und ein dortiges Café[18].

LiteraturBearbeiten

  • Nina Keese: Elefanten in Australien, in: Elefanten in Zoo und Circus, Nr. 10 (Nov. 2006), S. 33-37.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Mek Kapah at Royal Melbourne Zoological Park, auf www.elephant.se
  2. World Wide Web Scavenger Hunt, auf matk1993.edublogs.org
  3. BETTER OFF DEAD THAN BRED – an Article on the importation of elephants intoAustralasia, auf www.angelfire.com
  4. Mek Kapah, auf www.flickr.com
  5. Keese: Elefanten in Australien, S. 35
  6. Ebd.
  7. VICTORIA’S ELEPHANTS PAINTING A BRIGHTER PICTURE FOR THEIR SUMATRAN COUSINS, auf www.legislation.vic.gov.au
  8. Melbourne with Giann Rooney, auf getaway.ninemsn.com.au
  9. VICTORIA’S ELEPHANTS PAINTING A BRIGHTER PICTURE FOR THEIR SUMATRAN COUSINS, auf www.legislation.vic.gov.au
  10. Keese: Elefanten in Australien, S. 35.
  11. MELBOURNE ZOO'S FIRST ELEPHANT PREGNANCY, auf archive.premier.vic.gov.au
  12. Melbourne Aquarium penguin Phoenix lays an egg as Melbourne Zoo elephant Dokkoon prepares for birth, auf www.heraldsun.com.au
  13. Baby elephant a natural show-off, auf www.stuff.co.nz
  14. New elephant calf proves she's a water baby, auf www.brisbanetimes.com.au
  15. Elephant born at Melbourne Zoo, auf www.couriermail.com.au
  16. World Wide Web Scavenger Hunt, auf matk1993.edublogsorg
  17. A unique, exotic venue minutes from the CBD, auf www.receptionsearch.com.au
  18. WHERE TO EAT AT MELBOURNE ZOO, auf www.zoo.org.au
Elefanten im Zoo Melbourne
Asiatische Elefanten
Kühe: Mek Kapah | Dokkoon | Kulab (2000) | Num-Oi (2001) | Mali (2010)
Bullen: Bong Su | Ongard (2010) | Man Jai (2013)

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