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Ninio (Nino)
Bedeutung -
Art Loxodonta africana
Geschlecht Maskulin.gif männlich
Großeltern väterlicherseits: Timbo +, Bahati
Mutter Norris +
Vater Yossi
Geburtsort Zoo Ramat Gan
Geburtsdatum 30.09.1999
Geschwister Nipple +, Nissim +, Niko, Akili, Noah
Halbgeschwister väterlicherseits: Junior +, Helinka +, Tammi, Stavit +, Izik +, Josepha, Yoki +, Limbo, Osh, Issa +, Beauty +, Leon, Pembé, Yzick, Boten, Jumaane
Charakter -
EEP-Nummer 9906

Der junge Afrikanische Elefantenbulle Ninio (auch Nino) lebt im polnischen Nowe Zoo in Poznań, der Hauptstadt der Woiwodschaft Wielkopolska (Großpolen).

Geburt und Familie im Zoo Ramat Gan, IsraelBearbeiten

Ninio wurde am 30.09.1999 im israelischen Zoo Ramat Gan geboren, einer Anlage, die für die erfolgreiche Zucht sowohl von Afrikanischen als auch von Asiatischen Elefanten bekannt ist. Sein Vater ist der Zuchtbulle Yossi (geboren 1974 im Zoo Tel Aviv), der 23 Kälber gezeugt hat. Seine Mutter ist die 1969 wild in Tansania geborene Kuh Norris, die 2008 in Ramat Gan gestorben ist. Ninio hat insgesamt sechs Brüder, von denen der älteste und der jüngste bereits gestorben sind. Die anderen Brüder leben derzeit in verschiedenen europäischen Zoos: Nissim im englischen Knowsley Safaripark, Niko im Zoologischen Park Amneville (Frankreich), Akili im ebenfalls französischen Zoo de La Flèche, und Noah, der zweitjüngste, der einige Zeit (wie vor ihm auch Ninio) mit Halbgeschwistern im ungarischen Zoo Sóstó in Nyiregyhaza gelebt hat, im Oasis Park in Fuerteventura auf den Kanarischen Inseln (Spanien). Durch seinen Vater hat Ninio eine Reihe weiterer Halbgeschwister.

Leben im Zoo Warszawa, PolenBearbeiten

Zusammen mit seinem noch jüngeren Halbbruder Yoni, der 2001 in Ramat Gan geboren wurde (und in Polen den Namen Leon erhielt), wurde er im Alter von noch nicht einmal vier Jahren am 10.07.2003 nach Polen abgegeben. Die erste Station in Polen war der Zoo Warszawa (Warschau), wo er nach einem Sponsor den Namen Lotek erhielt. Dort lebte er mit Leon und den Kühen Fryderyka, Buba und Zula (letztere starb 2007). Er verhielt sich sehr aggressiv gegen die anderen Elefanten. So warf er Leon einmal ins Badebecken. Zudem hatte er Zahnprobleme. Sein linker Stoßzahn hatte ein Loch, das durch sein aggressives und unruhiges Verhalten verursacht wurde. Als daher der Zoo Sóstó einen Elefanten suchte, wurde Ninio nach Ungarn abgegeben.

Leben im Zoo Sóstó, UngarnBearbeiten

Am 20.04.2006 ging Ninio in Begleitung von Pflegern und einem Tierarzt auf eine sechzehn Stunden dauernde Reise und kam am selben Tag in Nyiregyhaza an. Er war dort der erste Elefant auf der neuen Elefantenanlage, die die zweite in Ungarn ist nach der älteren im Zoo Budapest. In Ungarn erhielt er mit Szabolcs, einem dort verbreiteten ungarischen Vornamen, wieder einen neuen Namen. Am 17. Juli desselben Jahres kamen dann aus Ramat Gan seine Halbgeschwister Yoki (geboren 1990), die Mutter von Leon, der in Warschau geblieben war, und Yzick, der 2004 geboren worden war. Yzick ist wie Leon ein gemeinsamer Sohn von Yoki und deren Vater Yossi. In Sóstó wurde 2007 außerdem deren Bruder Jumaane geboren. Yoki starb an einem Tumor in der Milz am 20.08.2009.

Leben im Nowe Zoo Poznań, PolenBearbeiten

Zuvor war Ninio aber zusammen mit seinem Halbbruder Yzick am 10.03.2009 weitergereist in den Zoo Poznań. Auch hier war er wieder erster Bewohner der neuen Elefantenanlage im Nowe Zoo. Allerdings wurden die beiden Bullen, wie auch schon zuvor in Nyiregyhaza, getrennt gehalten. Ninio lebte im Bullentrakt, Yzick konnte die große Innenanlage benutzen. Später kamen die Kühe Linda aus Beekse Bergen sowie Kinga und Kizi aus dem Zoo Chorzów bei Kattowitz hinzu. Für Ninio gibt es aber auch hier keine gemeinsamen Anlagen, während Yzick sich das Gehege mit seiner neuen "Tante" Linda teilt.

Politische Aufregung um NinioBearbeiten

Bekannt wurde Ninio durch die Einwände des Posener Stadtrates Michal Grzes von der Partei Recht und Gerechtigkeit (Prawo i Sprawiedliwość) gegen ihn mit der Begründung, Ninio sei homosexuell. Es wurde berichtet, Ninio reagiere aggressiv auf Elefantenkühe und gehe liebevoll mit seinesgleichen um. In Sinne von Michal Grzes ist Ninio daher als Zuchtbulle in der teuren Elefantenanlage und Vorbild für Kinder nicht geeignet. Diese Vorwürfe wurden weltweit in der Presse aufgegriffen, und Ninio fand sich als Symbolfigur für homosexuelle Gruppen wieder. Auch findet er Unterstützung bei Künstlern und in der Bevölkerung - der Nowe Zoo Poznań hatte eine Attraktion und etliche Besucher mehr. Dem Zoodirektor zufolge ist es noch zu früh, um Ninios sexuelle Orientierung festzulegen. Wie sein Verhalten über Abzäunungen hinweg zu anderen Elefanten beurteilt werden kann, erschließt sich nicht, auch ist er in diesem Sinn offenbar weder als Lotek (wie der Warschauer Zoodirektor bestätigen konnte) noch als Szabolcs aufgefallen.

WeblinksBearbeiten

Elefanten im Nowe Zoo Poznań
Afrikanische Elefanten
Kühe: Linda | Kinga | Kizi
Bullen: Ninio | Yzick (2004)

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