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Pambo

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Pambo +
Art Loxodonta africana
Geschlecht Maskulin.gif männlich
Mutter Mahari +
Vater Kenny +
Geburtsort Zoo Basel
Geburtsdatum 09.04.1992
Nachkommen Mongu, África, Martín
Charakter -
EEP-Nummer 9201
Sterbeort Bioparc Valencia
Todestag 23.01.2013

Der Afrikanische Elefantenbulle Pambo wurde am 9.4.1992 im Zoo Basel geboren. Seine Eltern sind der bereits verstorbene Bulle Kenny (gestorben am 15.9.1998) und die ebenso bereits verstorbene Kuh Mahari (gestorben am 19.2.1999). Er ist das erste und einzige Jungtier dieses Paares. Über seinen Vater hätte Pambo eine Halbschwester gehabt, die jedoch am 20.3.1992 tot geboren wurde. Mutter dieses Jungtieres wäre die heute noch in Basel lebende Kuh Malayka gewesen.

Seine ersten fünf Lebensjahre verbrachte Pambo in Basel, ehe er 1997 nach Wien übersiedelte, wo er für die nächsten 12 Jahre lebte.

Am 25.5.2003 kam seine Tochter Mongu zur Welt, geboren von der Elefantenkuh Tonga aus dem Schönbrunner Tiergarten. Bei Mongus Geburt war Pambo also erst 11 Jahre alt.

Am 26.10.2009 übersiedelte Pambo nach Spanien in den Parque de la Naturaleza Cabárceno, da dieser Zoo schon über Jahre vergeblich nach einem Zuchtbullen für seine Herde gesucht hatte, die aus drei Jungbullen und elf Kühen bestand, von denen sieben im zuchtfähigen Alter waren. Der ehemalige Zuchtbulle Chisco war im Jahr 2005 verstorben.

Die bezüglich der Zucht in ihn gesteckten Hoffnungen haben sich bezahlt gemacht, da er bereits kurz nach dem Eingewöhnen begann die Kühe zu decken. Es sollten demnach mindestens vier Kühe von ihm trächtig sein.

Am 07.10.2011 wurde dort zunächst von der Kuh Kira ein Kuhkalb geboren, das bei der Geburt 90 kg wog[1], das von seiner Familie gut geschützt wird und zunächst "Tita" gerufen wurde[2]. Es erhielt später den Namen África. Dieses Kalb ist damit das zweite Pambos nach der in Wien geborenen Mongu. Ein drittes wurde am 12.05.2012 geboren, ein Bullkalb der Kuh Hilda[3], das Martín genannt wurde.

In Cabárceno wurde mit Pambo das medizinische Training im geschützten Pflegerkontakt durchgeführt, das mit Ansporn und Belohnung bei Befolgung von Anweisungen arbeitet. So wurde auch die Fußpflege vollzogen, bei der er die Beine durch ein Gitter streckte.

Im Rahmen des Zuchtprogramms wurde der inzwischen erfahrene Zuchtbulle Ende November 2012 an den Bioparc Valencia abgegeben, wo er nach einer Reise von mehr als 24 Stunden am 28.11.2012 eintraf. In Valencia leben neben dem jungen Bullen Jambo noch sechs junge Afrikanische Kühe aus Namibia, die 2008 importiert worden waren, mit denen Pambo in Zukunft zusammengebracht werden soll.

Nach einigen Monaten der Eingewöhnung wurde Pambo am Morgen des 23.01.2013 liegend aufgefunden. Er reagierte nicht auf die Stimmen der Pfleger und wurde dann medizinisch behandelt. Nach Angaben des Bioparcs zeigte Pambo Anzeichen von Koliken. Ihm wurden daher u.a entzündungshemmende Mittel sowie Antibiotika verabreicht. Zugleich wurde versucht, ihn mit Hilfe eines Krans aufzurichten. Gegen 14:00 Uhr setzte sein Atem aus, und Pambo konnte nicht wiederbelebt werden. Es wurde mitgeteilt, der Obduktion zufolge habe Pambo unbestimmte Verletzungen aufgewiesen. Zudem wurden für weitere Forschungen Proben entnommen.

Mit dem Tod von Pambo verliert die Elefantenzucht in Europa einen der wenigen Zuchtbullen für Afrikanische Elefanten.

Erste Untersuchungen zum Tod von Pambo haben bisher keine Ergebnisse gezeigt. Eine Kolik lag nicht vor, eine andere Todesursache wurde nicht gefunden. Eine Infektion wird vom Bioparc ausgeschlossen. Die Auswertung der Untersuchungen soll erst in einigen Monaten vorliegen. In einem Bericht wird zudem angegeben, dass Pambo auch die Aufgabe zugedacht war, den jungen Jambo bei den Bemühungen zum Decken der Kühe anzuleiten.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Arasti presenta la nueva elefanta nacida en el Parque de la Naturaleza de Cabárceno y subraya que la instalación es un “referente científico a nivel mundial”, auf www.turismodecantabria.com
  2. La elefantita blindada, auf blogs.eldiariomontanes.es
  3. Un elefantito devuelve la alegría a Cabárceno, auf blogs.eldiariomontanes.es

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