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Panzi
Bedeutung -
Art Loxodonta africana
Geschlecht Feminin weiblich
Großeltern väterlicherseits: Tembo+, Beira+
Mutter Dudu
Vater Kibo
Geburtsort Zoo Borås, Schweden
Geburtsdatum 05.05.2005
Geschwister Kwanza, M'Changa, Jabu
Halbgeschwister väterlicherseits: Pili+; mütterlicherseits: Majira
Nachkommen Chindi
Charakter -
EEP-Nummer 20035

Panzi ist eine junge Afrikanische Elefantenkuh im südschwedischen Zoo Borås in der Nähe von Göteborg.

Panzi wurde am 05.05.2005 gegen 5:47 Uhr im Zoo Borås geboren. Bei der Geburt wog sie zwischen 75 und 80 kg. Ihre Mutter ist die dortige Zuchtkuh Dudu, deren zweite Tochter sie ist. Vater von Panzi ist der Bulle Kibo, der selbst in einem Zoo (in Hannover) geboren wurde. Ihre ältere Schwester ist Kwanza, die 2001 in Borås geboren wurde und im Oktober 2011 an den ungarischen Zoo Sóstó zur Zucht abgegeben wurde. Ihr jüngerer Bruder M'Changa, der 2008 zur Welt kam, reiste 2014 nach England in eine Junggesellengruppe. Ein weiterer Bruder namens Jabu kam im Frühjahr 2013 zur Welt. Eine etwas ältere Halbschwester, Pili+, wurde Ende 2004 nach positivem Tuberkulosebefund bei ihrer Mutter Shona+ getötet.

Panzi wurde in den ersten Tagen mit ihrer Mutter zusammengelassen, um beide aneinander zu gewöhnen und die Aufzucht gut auf den Weg zu bringen. Ihren Namen auf Swaheli sollten die Pfleger auswählen. Offensichtlich hat Dudu ihr zweites Kalb gut angenommen. Mit vier Kälbern ist sie Schwedens erfolgreichste Zuchtkuh. Ihre Tragzeit bei Panzi betrug etwa die durchschnittlichen 22 Monate.

Panzi wächst weiter in ihrer Herkunftsfamilie heran. Zu den Elefanten auf der Anlage gehört auch die ältere Kuh N'Yoka, die die dominante Kuh der Gruppe ist (Matriarchin), aber keine Kälber geboren hat. Panzis Vater, der Bulle Kibo, lebt getrennt von ihnen. Er gilt als aggressiv und lebt hinter den Kulissen des Parks. Wie schon im Fall ihrer Schwester Kwanza, die letztlich doch abgegeben wurde, bleibt zu wünschen, dass auf Dauer der Bulle getauscht wird, um Panzi bei ihrer Mutter halten und ihr gleichzeitig die Möglichkeit zur Zucht geben zu können.

Im September 2013 wurde Kibo nach Spanien abgegeben. Für Panzi bedeutet das, dass sie mit ihren acht Jahren nicht von ihrer Mutter getrennt werden muss, um Inzucht mit dem Vater zu vermeiden. Kibo ist 2013 schon fast 36 Jahre alt.  Da er sehr lange in Schweden gelebt hat, ist es gut, dass die Abgabe nicht noch länger aufgeschoben wurde. Vielleicht hat er die Möglichkeit, sich in seiner neuen Haltung noch gut einzuleben und weitere Jungtiere zu zeugen. Da Dudu mit ihren dreiundzwanzig Jahren 2013 auch noch recht jung ist, und auch mit einem neuen Bullen noch weitere Kälber haben könnte, bleibt zu hoffen, dass der Boras - Zoo in einiger Zeit einen anderen Bullen bekommt, der aber etwas älter als Panzi  ist.  Oft klappt die Paarung besser, wenn der Bulle etwas älter ist, da er dann meist etwas dominanter ist als das Weibchen. Gerade im kalten Klima entwickeln sich die Bullen möglicherweise langsamer. Auch Kibo war mit den ca. gleichaltrigen Weibchen, mit denen er zunächst zusammenlebte, bei der Fortpflanzung nicht erfolgreich (Erst mit neunzehn Jahren zeugte er erfolgreich. N'Yoka hatte eine Totgeburt im Alter von 20 Jahren), während es später mit den jüngeren Weibchen doch gut klappte. Der Zoo bekam 2013 den noch recht jungen Bullen Yoga (Wildfang), der Panzi und ihre Mutter Dudu erfolgreich gedeckt hat. Panzis Kalb wird in 2017 erwartet.

Am 14.04.2017 gebar sie in einer schnellen Geburt ihre erste Tochter. Die Kleine war schnell auf den Beinen und hatte ein geschätztes Geburtsgewicht von 80-85 kg. Allerdings gibt es Probleme mit dem Säugen, weil Panzi scheinbar nicht ruhig stehen bleibt. Die Pfleger konnten zwar etwas Kolostralmilch melken und dem Kalb verabreichen, aber auch nach 5 Tagen hat sich die Situation noch nicht verbessert. Ein Team von 3 Pflegern und einem Tierarzt versucht immer noch, das Kalb an die Zitzen der Mutter zu bringen, um eine Handaufzucht zu vermeiden. Der Zoo steht dabei in Kontakt mit anderen europäischen Zoos, die ähnliche Probleme zu bewältigen hatten. Unterstützung erhofft man sich auch durch die Herde und die Matriarchin Dudu, die die Großmutter des Kalbes ist und im Juni 2017 ebenfalls Nachwuchs erwartet. Glücklicherweise konnte eine Woche nach der Geburt Entwarnung gegeben werden, das Kalb trinkt endlich bei der Mutter. Die Kleine wurde auf den Namen Chindi getauft, was in Swahili 'Eichhörnchen' bedeutet.

In der Mitsommernacht 2017 (23.06.2017) wurde ihre Halbschwester Majira von ihrer Mutter Dudu geboren, die gleichzeitig Halbschwester väterlicherseits von Chindi ist. Somit können erstmals im Zoo Borås 2 Kälber gemeinsam aufwachsen.


WeblinksBearbeiten

Elefanten im Zoo Borås, Schweden
Afrikanische Elefanten
Kühe: N'Yoka | Dudu | Panzi (2005) | Chindi (2017) | Majira (2017)
Bullen: Yoga | Jabu (2013)

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