FANDOM


Pembé
Bedeutung
Art Loxodonta africana
Geschlecht Maskulin männlich
Großeltern väterlicherseits: Timbo+, Bahati
Mutter Bahati
Vater Yossi
Geburtsort Zoo Ramat Gan, Israel
Geburtsdatum 03.05.2001
Geschwister Josepha, Beauty+, Boten
Halbgeschwister väterlicherseits: Junior+, Helinka+, Tammi, Stavit+, Izik+, Nipple+, Yoki+, Limbo+, Osh, Issa+, Nissim+, Niko, Ninio, Leon, Akili, Yzick, Noah, Jumaane, mütterlicherseits: Yossi
Nachkommen Makéba
Charakter -
EEP-Nummer 20005

Pembé ist ein junger Afrikanischer Elefantenbulle im Park "African Safari" in Plaisance-du-Touch nahe Toulouse im Département Haute-Garonne.

Geburt und FamilieBearbeiten

Pembé wurde am 03.05.2001 im israelischen Zoo Ramat Gan in der Nähe von Tel Aviv geboren. Er ist einer der jüngeren Nachkommen des dortigen Afrikanerbullen Yossi, der auch sein Halbbruder ist. Pembés Mutter ist nämlich die aus Tansania stammende Afrikanerin Bahati, die auch Yossis Mutter ist. Pembé hat zudem neben etlichen weiteren Halbgeschwistern väterlicherseits auch drei Vollgeschwister. Neben der 1989 geborenen Josepha, die seit 1992 im französischen Safaripark Peaugres lebt, sind dies die verstorbene Beauty+, die 1998 zweijährig zusammen mit Halbbruder Nissim+ (gest.2014) in den englischen Safaripark Knowsley ging und dort 2004 gestorben ist, und der 2006 geborene Boten, der seit Ende 2009 im ungarischen Zoo Sóstó lebte sich jetzt aber ebenfalls in Frankreich in La Fleche aufhält, bei dessen Geburt in Ramat Gan Pembé aber noch vor Ort weilte, so dass er nur Boten tatsächlich kennengelernt hat, während seine älteren Schwestern schon fort bzw. tot waren. Als Nachkomme von Tansania-Elefanten wird Pembé der Unterart Loxodonta africana knochenhaueri zugeordnet.

NamenBearbeiten

Anscheinend trug Pembé zunächst den Namen Babar, der nach dem Anfangsbuchstaben seiner Mutter Bahati gebildet worden war (dies drückt sich auch bei Beauty und Boten aus), während etwa die Söhne der Kuh Norris+ alle mit dem Buchstaben "N" beginnen (Nipple+, Nissim+, Niko, Ninio, Napoleon und Noah). Wann und warum Pembé aber den jetzigen Namen erhielt, ist nicht bekannt. In den Berichten über seine Reise nach Frankreich wird er bereits so genannt.

Überführung nach La FlècheBearbeiten

Pembé wurde zusammen mit seinem Halbbruder Napoleon, der ebenfalls einen anderen Namen trug (Akili), einem Sohn der wie Pembés Mutter ebenfalls aus Tansania stammenden Kuh Norris+, im Jahr 2007 an den Zoo de La Fleche ins Département Sarthe (nahe Le Mans) abgegeben, um dort als Jungbulle aufzuwachsen. In diesem Jahr wurde in Frankreich die erste "Elefantenkrippe" für junge Bullen in einem Zoo eingerichtet. Nach Haltung einiger Elefanten war in La Flèche zunächst 1998 die Anlage umgestaltet worden, sodann wurde auch die "geschützte Haltung" übernommen, bei der Pfleger nicht direkt mit den Elefanten Umgang haben, sondern durch ein Gitter die Tiere pflegen und Übungen für medizinische Behandlungen durchführen. Pembé und Akili kamen mit dem Flugzeug zunächst nach Lüttich (Liège) in Belgien und wurden dann mit dem LKW weiter nach La Fleche gebracht, wo sie am 29.03.2007 eintrafen. Die Anlage auf Sandboden ist mit Pinien und anderen Bäumen umpflanzt, die Schatten spenden. Es gibt auch ein Badebecken und ein Elefantenhaus, das für Besucher nicht sichtbar ist.

Überführung nach Plaisance-du-TouchBearbeiten

Am 03.01.2012 wurden Pembé und Akili in den Park African Safari nach Plaisance-du-Touch gebracht, wo bis 2004 die Asiatin Tania gehalten wurde, die heute im Zoo Târgu Mureș in Rumänien lebt. Die beiden damals zehn bzw. knapp zehn Jahre alten (Akili wurde am 18.01.2012 zehn Jahre alt) Bullen mussten aufgrund von Unverträglichkeiten ständig getrennt gehalten werden. Sie machten in La Fleche Platz für jüngere Elefanten, die im März 2012 dorthin kamen. Es handelte sich dabei um Pembés Bruder Boten sowie den in Hodenhagen geborenen Bou-Bou, die wie Pembé und Akili dort heranwachsen sollen. Nachdem die beiden Bullen ein gutes Jahr in der African Safari verbrachten, erreichten am 15.01.2013 die beiden Kühe Matibi und Sabi aus dem Zoo Osnabrück den Park. Während Sabi für Nachwuchs bereits zu alt ist, wird anscheinend für Matibi, die etliche Jahre mit ihrem Halbbruder Tutume in Osnabrück lebte, mit den beiden Nachwuchsbullen an eine Zucht gedacht. Wie die beiden Bullen lebten die neu hinzugekommene Kühe zunächst ausschließlich im Elefantenhaus, da die Außenanlage erst während des Sommers 2013 fertiggestellt wurde. Seit Anfang September 2013 sind die Elefanten auch draußen zu sehen. In einem Bericht dazu heißt es, Matibi und Sabi seien täglich mit einem der beiden Bullen auf der Außenanlage, es sei bei Matibi auch schon zu Paarungen gekommen.

CharakterBearbeiten

Pembé gilt als dominanter, impulsiver und ungeduldiger Charakter im Gegensatz zu seinem Halbbruder Akili, der als das Gegenteil davon beschrieben wird. Nach der Ankunft der beiden Kühe war Pembé scheinbar der aktivere und bemühte sich mehr um Nachwuchs. Daher wurde sein Halbbruder an den Safaripark Peaugres abgegeben. In Peaugres lebt Akili jetzt mit seiner älteren Halbschwester Josepha zusammen. Sie ist eine Vollschwester von Pembé und versteht sich mit dem 13 Jahre jüngeren Bullen Akili gut.

Pembé als ZuchtbulleBearbeiten

In 2016 wurde bekannt, dass Pembé beide Kühe Matibi und Sabi erfolgreich gedeckt hat. Allerdings ist Sabis Fötus bereits abgestorben. Pembé ist der bisher einzige der vielen männlichen Nachkommen von Yossi, der sich auf natürlichem Weg fortgepflanzt hat.

Am 24.3.2017 wurde ein gesunde Kuhkalb von Matibi geboren, das Makéba genannt wurde.

WeblinksBearbeiten

Afrikanische Elefanten
Kühe: Sabi | Matibi | Makéba (2017)
Bullen: Pembé (2001)

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki