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Pipita
Art Elephas maximus
Geschlecht Feminin weiblich
Mutter unbekannt
Vater unbekannt
Geburtsort Vietnam
Geburtsjahr 1981
Nachkommen Grand, Pobeda, Filimon
Charakter -
EEP-Nummer 8509

Die Asiatische Elefantenkuh Pipita (russisch Пипита) oder auch Pepita (Пепита) lebt im Zoo der russischen Hauptstadt Moskau.

Reise von Vietnam nach MoskauBearbeiten

Pipita wurde etwa 1981 in Vietnam geboren. Zusammen mit anderen von dort stammenden Elefanten kam sie Anfang 1985, also als recht junges Kalb, in den Zoo Moskau, wo sie seitdem lebt. Bei ihren Reisegenossen handelt es sich um den Bullen Pamir und die Kuh Prima, die viele Jahre mit ihr zusammen im Zoo Moskau lebten. Außerdem waren ihre Begleiterinnen die Kühe Astra und Frosja, die aber im Juni 1988 von Moskau aus in den Tierpark Berlin weiterreisten. Beide leben heute noch dort. In den russischen Medien wurde wiederholt davon berichtet, dass die Elefanten aus Vietnam (in manchen Berichten ist von Laos die Rede) 1984 ursprünglich mit dem Schiff den Kurs auf Kuba genommen haben sollen, wo sie aber im Hafen von Havanna wegen der Quarantänevorschriften nicht aufgenommen wurden. Da die Gefahr Bestand, dass die Elefanten deshalb in der Karibik ertränkt werden sollten, wandte sich der Direktor des Zoos Havanna an den Zoo Moskau mit der Bitte um Übernahme der Elefanten, so dass diese also Anfang 1985 in Russland eintrafen. Alle fünf Tiere kamen am 22.01.1985 im Zoo Moskau an.

Leben im Zoo MoskauBearbeiten

Unterkunft im alten ElefantenhausBearbeiten

Vermutlich waren die fünf jungen Asiatischen Elefanten zunächst unter sich im Zoo und bewohnten das damalige Elefantenhaus. Im selben Jahr kam allerdings die ältere Asiatin Zita trächtig aus dem Zoo Perm nach Moskau und gebar am 18.02.1986 ein Kuhkalb, das von Hand aufgezogen wurde, aber im Alter von nur einem Monat starb. Dieses Kalb war Nachwuchs des in Perm lebenden Bullen Johnny. Zita ging schon 1987 weiter nach Riga (wo dann ihre Tochter Zuze geboren wurde). Während dieses Zwischenaufenthaltes einer älteren Kuh unter den Jungtieren kamen auch im Juli 1985 noch vier Afrikanische Elefanten in den Zoo Moskau, die sich ebenfalls das viel zu kleine Haus mit den Asiaten teilen mussten. Es handelte sich dabei um noch jüngere Kälber, den Bullen Ed und die Kühe Greta, Betty und Alisa. Nach dem Weggang von Zita, Frosja und Astra erhielten die Asiatischen Elefanten einige Jahre später erneut Zuwachs in Gestalt von Pipitas erstem Kalb Elbrus.

Unterkunft im ehemaligen StraßenbahndepotBearbeiten

Da der Platz im alten Elefantenhaus nicht reichte, gab es Pläne für einen Neubau. Dafür wurden die Elefanten ausquartiert in ein ehemaliges Straßenbahndepot, das allerdings auch nicht größer war als das alte Elefantenhaus, so dass die Elefanten - Asiatische wie Afrikanische - erneut sehr beengt lebten. Da die Baupläne sich nicht so schnell realisieren ließen, lebten die Elefanten mehrere Jahre in diesem Provisorium ab 1996. Elbrus wurde 1999 an den Zoo Eriwan in Armenien abgegeben. Die Bullen Pamir und Ed blieben ständig in Einzelunterkünften, die Kühe konnten, nach Art getrennt, abwechselnd den kleinen Innenhof begehen. Die Asiatischen Elefanten blieben bis 2003 im Depot, das für Zoobesucher nicht zugänglich war, die Afrikaner bis 2007, bis sie in den Bioparc Valencia gebracht wurden. Ed starb allerdings bei der Verladung in Moskau.

Unterkunft im neuen ElefantenhausBearbeiten

Im Jahr 2003 war das neue Elefantenhaus mit Außenanlage so weit fertig, dass zunächst die beiden Kühe Prima und Pipita nach dorthin umziehen konnten. Pamir, der eine eigene Anlage bekam, folgte später nach. Durch die neue Situation gab es mehr Bewegungsmöglichkeiten, und einige Jahre später sollte sich dann erneut Nachwuchs bei Pipita einstellen.

NachkommenBearbeiten

Pipita hat bisher drei Kälber geboren, die von Pamir gezeugt wurden. Auch im Sommer 2013 fanden Paarungen statt; ob aber Pepita wieder tragend ist, bleibt ab zu warten:

  1. Elbrus, geboren am 08.07.1995 im Zoo Moskau. Elbrus kam für den Zoo unerwartet zur Welt und war ein neugieriges Kalb. Da er durch die Gitter schlüpfen konnte, machte er auch bei seinem Vater Besuche, der vor ihm Angst gehabt haben soll, und bereicherte sich an dessen Delikassen. Er kam im alten Elefantenhaus zur Welt und zog bald mit um ins Depot. Mit vier Jahren wurde er nach Eriwan abgegeben, wo er den Namen Grand erhielt und wo die Suche nach einer Partnerin für ihn kein Ende zu nehmen schien;
  2. Pobeda ("Sieg"), weiblich, geboren am 22.04.2009 im Zoo Moskau. Pobedas bevorstehende Geburt war bekannt und wurde vom Zoo mit begleitet und vorbereitet. Vermutlich wegen der schwierigen Umstände der Unterbringung, während der Pamir anscheinend gar nicht mit Pipita zusammenkam, gab es eine längere Zuchtpause für Pipita, bis sie mit Pobeda ein zweites Kalb bekam, das sie gut annahm und das sich mit ihr und "Tante" Prima die Anlage teilte. Im Juni 2009 war Pobeda erstmals draußen für die Besucher zu sehen. In englischsprachigen Berichten zur Geburt von Filimon wird sie als Kiprida bezeichnet.
  3. Filimon, männlich, geboren am 25.05.2017 im Zoo Moskau, Vater ist ebenfalls Pamir

Tod von PrimaBearbeiten

Nach einigen Jahren Zusammenlebens mit ihrer Altersgenossin Prima und ihrem jüngeren Nachwuchs verlor Pipita die erstere, als Prima im Dezember 2013 starb.

BeschreibungBearbeiten

Pipita war die schlankere der beiden Kühen des Moskauers Zoos, wie auf Fotos zu erkennen ist. Auch ließ sich aufgrund ihrer Statur ihre zweite Trächtigkeit äußerlich recht gut erkennen.

WeblinksBearbeiten

Elefanten im Zoo Moskau, Russland
Asiatische Elefanten
Kühe: Pipita | Pobeda (2009)
Bullen: Pamir | Filimon (2017)

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