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Piyanut (Michaela)
Bedeutung -
Geschlecht Feminin weiblich
Mutter unbekannt
Vater unbekannt
Geburtsort Thailand
Geburtsjahr 1989
Nachkommen -
Charakter
EEP-Nummer 8906

Piyanut (oder Michaela) ist eine Asiatische Elefantenkuh im Zoo Jerusalem (Israel).

Piyanut wurde etwa 1989 in Thailand wild geboren. Zusammen mit der etwas älteren Kuh Sunisa (Abigail) reiste sie im September 1997 in den Zoo Jerusalem nach Israel, wo sie mit zwei weiteren, 1995 eingeführten Importkühen aus Thailand zusammentraf, Kwunjai (Tamar) und Oraphon. Eine weitere Kuh aus Indien namens Champa war im Januar desselben Jahres eingetroffen und schon im April 1997 gestorben. Im Zoo erhielt sie den Namen "Michaela". Dort lebte außerdem der Jungbulle Chapati aus dem Zoo Ramat Gan, der im Jahr 2000 die Reise in die andere Richtung unternahm und nach Thailand ging. An seiner Stelle kam im September 2001 sein Halbbruder Teddy nach Jerusalem.

Die Verträglichkeiten zwischen den Kühen waren anscheinend unterschiedlich leicht. Piyanut wurde vor allem zusammen mit Sunisa gehalten, der kleinsten Kuh des Zoos, die sich nicht besonders gut mit Oraphon vertrug. Diese wurde auch vom jungen Teddy gedeckt und wurde trächtig. Während der Geburt starb das Kalb aber 28.07.2009, und die Mutter konnte es nicht austreiben und starb einige Tage später.

Seitdem lebt Piyanut mit Oraphon und Tamar im Zoo neben dem Bullen Teddy. Tamar auf künstliche Weise gezeugter Sohn Gabi wurde 2005 geboren und 2010 an den türkischen Zoo Gaziantep abgegeben. Dabei gibt es auch einen Bericht, demzufolge in die Bemühungen um künstliche Befruchtung (mit Sperma von Emmet im Zoo Whipsnade, England) auch Piyanut einbezogen wurde. Anscheinend wurde sie aber nicht trächtig.

Neben der Hoffnung, dass Teddy auch die anderen Kühen decken wird, gibt es im Zoo Jerusalem auch Beschäftigung für die Elefanten. So entstanden beispielsweise 30 Bilder, die von Michaela, Oraphon und Teddy gemalt wurden. Im Januar 2011 wurde berichtet, dass die drei Kühe auf Diät wären, da nach Dafürhalten des Tierarztes ein geringeres Gewicht Voraussetzung für eine Trächtigkeit wären, wobei Piyanut eigentlich nicht abnehmen müsste, sondern nur darauf geachtet werden müsste, dass sie während einer Tragzeit nicht zunimmt. Es wurden auch von Dr. Thomas Hildebrandt vom IZW in Berlin Untersuchungen auf die Fertilität der drei Kühe vorgenommen. Inwieweit diese Untersuchungen mit weiteren Versuchen zur künstlichen Befruchtung zusammenhängen, bleibt unklar.

LiteraturBearbeiten

  • Joachim Endres: Elefanten in Israel - Bestandsaufnahme und Ausblick, in: Elefanten in Zoo und Circus, Nr. 14 (Dez. 2008), S. 1-8 (hier: S. 6-7 zu Jerusalem).

WeblinksBearbeiten

Elefanten im Biblischen Zoo Jerusalem
Asiatische Elefanten
Kühe: Tamar | Oraphon | Piyanut
Bullen: Teddy

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