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Gut zuerkennen sind ist der Rüsselfinger des asiatischen Elefanten

Ein Rüssel (lat. Proboscis) ist ursprünglich eine verlängerte Nase mit Nasenlöchern. Bei Elefanten ist der Rüssel ein äußerst feinfühliges und langes Organ, das im Lauf der Entwicklung aus Oberlippe und Nase entstand. Etwa 40.000 zu Bündeln verflochtene Muskeln machen den Rüssel sehr beweglich. Der Rüssel enthält kein Nasenbein oder andere Knochen. Er besteht ausschließlich aus verschiedenen ring-, radial- und längsformigen Muskelschichten und ist das auffälligste anatomische Merkmal der Elefanten.

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Anatomie des Rüssels

Der Rüssel dient der olfaktorischen (Geruch) und der palpatorischen (Tasten) Wahrnehmung. Die spezifische Rüsselhaltung ist ein Signal für andere Elefanten.

Er dient seinem Besitzer als Waffe, als Greifhand beim Fressen oder als Saug- und Druckpumpe beim Trinken. Gelegentlich wird der Elefantenrüssel beim Baden oder Schwimmen auch als eine Art Schnorchel eingesetzt. Mit Hilfe des Rüssels kann ein Elefant auch Äste und Pflanzen aus bis zu 7 Meter Höhe erreichen. An der Rüsselspitze befinden sich empfindliche Tasthaare, welche auch kleinste Unebenheiten wahrnehmen. So eignet sich der Rüssel auch zum Tasten. Zum Riechen wird der Rüssel hoch in die Luft gehalten.

Afrikanische Elefanten besitzen an der Rüsselspitze zwei Greiffinger, mit denen sogar einzelne Nüsse aufgehoben werden können, asiatische Elefanten besitzen nur einen Finger.

Rüssel bezeichnet in ähnlicher Art verlängerten Mundteile auch bei vielen anderen Tieren, wie dem Tapir oder dem Schwein.

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