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Shiba +
Art Loxodonta africana
Geschlecht Feminin weiblich
Mutter unbekannt
Vater unbekannt
Geburtsort Simbabwe
Geburtsdatum Juni 1986
Charakter -
EEP-Nummer 8506
Sterbeort Safaripark Beekse Bergen, Niederlande
Todestag 12.07.2012

Die Afrikanische Elefantenkuh Shiba+ lebte im niederländischen Safaripark Beekse Bergen (Hilvarenbeek) in der Provinz Noord-Brabant. Dort teilte sie sich zuletzt, nach dem Tod der Kuh Djomba, die Elefantenanlage mit zwei weiteren Kühen sowie mit Mantelpavianen. Daneben lebt Calimero ein Afrikanerbulle im Park.

Shiba+ wurde etwa im Juni 1986 in Simbabwe wild geboren. Sie wurde von dort aus zusammen mit den etwa gleichaltrigen Kuhkälbern Carla, Erna, Linda und Olga+ auf die Reise in die Niederlande geschickt und erreichte mit ihnen am 26.05.1988 den Safaripark in Hilvarenbeek. Dort lebte sie bis zu ihrem Tod. Von ihren früheren Gefährtinnen war zum Schluss nur noch Carla mit ihr auf der Anlage.

Bei ihrer Ankunft lebte in Beekse Bergen noch die Afrikanerin Sandri+, die aber einen Monat nach der Ankunft der fünf Jungelefanten an den Zoo Neapel (Italien) abgegeben wurde. Sie war die zweite Elefantenkuh dort nach der 1987 verstorbenen Laila+. So blieben die fünf Kälber unter sich und wuchsen ohne Betreuung durch erwachsene Elefantenkühe heran. In dieser Konstellation blieben sie zwanzig Jahre lang zusammen, wobei Shiba+ die Rolle der Leitkuh übernahm.

Mit der Ankunft von Calimero 2004 gab es gelegentliche Besuche der Kühe bei dem Bullen, während derer er seine Führungsrolle beanspruchte. Ansonsten aber änderte sich an der Zusammensetzung der weiblichen Elefantengruppe zunächst nichts. Da jedoch mit dem Bullen auch die Erwartungen auf Nachwuchs seitens des Safariparks auf die Kühe zugekommen waren, führte dies zu einer nachhaltigen Änderung der Gruppe. Weil nur Carla trächtig wurde und ihre Schwangerschaft 2006 auch noch mit einer Fehlgeburt endete, entschied sich der Park, auch neue Elefantinnen nach Beekse Bergen zu holen, um in der Zucht voranzukommen.

So kam am 15.09.2008 die Kuh Djomba+ aus dem Zoo Rostock nach kurzem Aufenthalt im Zoo Duisburg in den Safaripark und brachte Unruhe in die Ursprungsgruppe. Im Gegenzug wurde Erna am 16.04.2009, die 2003 einen Pfleger getötet hatte, nach Warschau abgegeben. Am 21.07.2009 kam dann auch Sabi aus dem Zoo Halle, Mutter des bekannten Jungbullen Abu, dafür ging Linda dann einen Monat später nach Posen (ebenfalls Polen). Wenige Stunden nach ihrer Abreise kam es auf der Anlage bei einem Unwetter zu Auseinandersetzungen zwischen den Kühen, bei der Olga+ schwer verwundet wurde und eingeschläfert werden musste. So wurde binnen eines Jahres die Gruppe der Kühe fast völlig neu konstituiert. Für einige Jahre lebten Shiba+ und Carla also mit den Neuankömmlingen Djomba+ und Sabi zusammen. Nach einem Beinbruch von Djomba+ wurde diese im März 2012 eingeschläfert. Shiba+ folgte ihr im Juli 2012 in den Tod. Eine nähere Todesursache ist nicht bekannt. Mit ihrem Tod ist von der Ursprungsgruppe nur noch Carla in Beekse Bergen, die sich mit Sabi und gelegentlich Calimero die 2012 umgebaute, jetzt bullensichere Außenanlage teilt.

Shiba war sehr gut zu erkennen an ihrer großen Einbuchtung am rechten Ohr.

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