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Thai(land)
Art Elephas maximus
Geschlecht Maskulin männlich
Mutter unbekannt
Vater unbekannt
Geburtsort Thailand
Geburtsjahr 1965
Nachkommen Shani+, Bopper+, Kiba+, Pearl+, Kimba+, Singgah+, Bella+, Mac+, Baylor, Tupelo, Duncan, Joy
Charakter freundlich
EEP-Nummer 6507
SSP-Nummer 126

Der Asiatische Elefantenbulle Thai (oder Thailand) ist der Zuchtbulle des Zoos Houston in Texas in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA).

Thai wurde etwa 1965 in Thailand wild geboren. Sehr jung kam er auf die Tierfarm von Morgan Berry in Woodland im Washington State. Dort wurde er von Robert Jones trainiert und trat auch mit anderen Elefanten als die "Fünf Tusker von Thailand" auf. Neben einigen anderen dramatischen Vorkommnissen auf der Farm 1979 wurde Thai dort zum Ausreißer und musste auf einen Transporter gedrängt werden, der ihn zurückbrachte. Im Jahr 1980 kam er dann in den Houston Zoo in Texas, wo er seitdem lebt.

Thai wurde bald nach seiner Ankunft in Houston als Zuchtbulle für die dort lebenden Kühe eingesetzt. Er erwies sich dabei als sehr erfolgreich und hat etliche Kälber gezeugt. Von diesen leben aber nur noch die vier jüngsten, während neben Totgeburten eine Reihe von Krankheitsfällen auftrat, die im Herpesvirus seine Ursache hatte. Sechs direkte Nachkommen starben daran:

  1. Shani+, weiblich, geboren am 21.04.1983 (Mutter: Indu+), wurde von ihrer Mutter nach der Geburt angegriffen. Der Versuch einer Handaufzucht schlug fehl, und sie starb am 17.05.1983;
  2. Bopper+, männlich, geboren am 01.02.1984 (Mutter: Me Thai), wuchs zunächst in Houston auf und wurde im April 1988 an die African Lion Safari in Ontario (Kanada) abgegeben, wo er schon vier Monate später an Herpes starb;
  3. Kiba+, männlich, geboren am 31.12.1987 (Mutter: Me Thai)[1]. Er wurde im Alter von knapp zehn Jahren an den Zoo Berlin abgegeben, nachdem er mit seiner Schwester Kimba ein Kalb gezeugt hatte, das 1997 zu früh und tot geboren wurde. In Berlin erwies er ebenfalls seine Zeugungsfähigkeit, ehe er am 30.08.1998 ebenfalls dem Herpesvirus erlag. Sein Sohn Plai Kiri wurde im April 2000 geboren und starb nach Ende desselben Jahres ebenfalls an Herpes. Auch die jüngeren Halbgeschwister von Plai Kiri, die nicht mehr von Kiba gezeugt worden waren, erlagen in jungen Jahren dem Virus;
  4. Pearl+, weiblich, geboren am 07.12.1988 (Mutter: Indu+) lebte bis April 1991 in Houston, ehe sie in den Lincoln Park Zoo nach Chicago ging. Sie starb wenige Monate nach ihrer Ankunft dort wie ihre älteren Halbgeschwister an Herpes;
  5. Kimba+, weiblich, geboren am 17.07.1991 (Mutter: Me Thai). Sie lebte in Houston und gebar 1997 ein tot geborenes Kalb, das ihr Bruder Kiba gezeugt hatte. Mit dreizehn Jahren erlag sie 2004 dem Herpesvirus;
  6. Kuhkalb, tot geboren am 25.10.1991 (Mutter: Indu+);
  7. Singgah+, weiblich, geboren am 29.12.1993 (Mutter: Me Thai). Singgah lebte bis zum 01.01.2000 in Houston und starb am Herpesvirus;
  8. namenloses Kalb, geboren am 28.12.2003 (Mutter: Me Thai), starb am folgenden Tag;
  9. Bella+; weiblich, geboren am 17.08.2004 (Mutter: Shanti). Bella wurde acht Monate alt und starb am 15.04.2005 in Houston;
  10. Mac+, männlich, geboren am 01.10.2006 (Mutter: Shanti). Mac wuchs in Houston auf, starb aber schon am 09.11.2008 am Herpesvirus;
  11. Baylor, männlich, geboren am 04.05.2010 (Mutter: Shanti). Baylor lebt noch in Houston;
  12. Tupelo, weiblich, geboren am 03.10.2010 (Mutter: Tess). Tupelo lebt ebenfalls noch in Houston.
  13. Duncan, geboren am 07.02.2014 (Mutter: Shanti). Duncan lebt in Houston.
  14. Joy, geboren am 12.07.2017 (Mutter: Shanti). Joy lebt in Houston.

Im Juli 2014 verlor Tess bei einer Fehlgeburt männliche Zwillinge.

Es wird berichtet, dass Thai zunächst in Houston ohne Pflegerkontakt gehalten wurde. Da sich bei ihm aber chronische Nägelbrüche und Abszesse gebildet hatten, wurden die Haltung auf geschützten Kontakt umgestellt, um mit Hilfe des medizinischen Trainings seine Beine zu behandeln. Thai verfügt - seit 2008 zusammen mit dem Jungbullen Tucker, einem Sohn von Tusko+ und Halbbruder von Nikolai und Lily - über eine eigene Bullenanlage, wird aber auch oft mit der Kuhgruppe zusammen gehalten. Da er sich mit den Kühen und Kälbern gut verträgt, ist er dort öfter zu sehen.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Newest pachyderm rings in early at Houston Zoo, auf www.chron.com

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