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Tonga (Wien)

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Tonga
Bedeutung -
Art Loxodonta africana
Geschlecht Feminin.gif weiblich
Mutter unbekannt
Vater unbekannt
Geburtsort Kruger National Park, Südafrika
Geburtsjahr 1985
Nachwuchs Mongu, Iqhwa
Charakter dominant
EEP-Nummer 8604

Tonga ist eine Afrikanische Elefantenkuh im Tiergarten Schönbrunn. Sie wurde 1985 wild im Kruger Nationalpark geboren. Von dort kam sie über die Tierhandelsfirma Ruhe am 10.6.1988 in den Bussolengo Safari Park (Italien), indem sie bis 1998 lebte. Am 18.8.1998 wurde sie an den Tiergarten Schönbrunn verkauft, da zum einen die Haltungsbedingungen im Safari Park schlecht waren, und zum anderen Tonga mit zunehmendem Alter immer aggressiver wurde, was ihre Haltung zusätzlich erschwert hätte. Seither lebt sie in Schönbrunn; schon mit ihrer Ankunft wurde sie trotz ihrer Jugendlichkeit mit 13 Jahren die dominante Kuh auf der Anlage.

Am 25.5.2003 brachte sie ihren ersten Nachwuchs zur Welt, ein Mädchen, welches auf den Namen Mongu getauft wurde. Vater war der bei der Zeugung erst 9-jährige Bulle Pambo, den sie regelrecht aufforderte.

Die Geburt von Mongu fand 2003 im Beisein der Kuh Sabi statt, die die damals ca. 18 jährige Tonga beruhigte. Sie hatte 2001 selbst ein Jungtier, den Bullen Abu, geboren. Bilder (in Zeitungen veröffentlicht) aus 2003 dokumentieren, wie Sabi nach der Geburt des Jungtieres an Tonga gelehnt in ca. einem Meter Abstand hinter dem sich gerade aufrichtenden Jungtier stand und die Mutter so beruhigte.

Auch heute noch ist Tonga die Leitkuh der Schönbrunner Elefantenherde, die momentan aus ihren Töchtern Mongu und Iqhwa und den Kühen Numbi und Drumbo besteht. Seit 2016 hält sich der Bulle Shaka in Wien auf.

In Schönbrunn wurde die erste erfolgreiche künstliche Befruchtung beim afrikanischen Elefant in Europa bei der später abgegebenen Sabi mit frischem Sperma des in England stehenden Bullen Tembo durchgeführt. Im November 2011 eine weitere Premiere: Tonga wurde der artifiziellen Insemination mit Sperma eines in Südafrika wild lebenden Bullen (Steve) unterzogen. Dabei wurden die Samenzellen tiefgekühlt und längere Zeit aufbewahrt, so dass zwischen Samenspende und Befruchtung einige Zeit vergehen konnte. Im August 2012 wurde der Vorgang öffentlich mit einem Ultraschallbild des werdenden Elefantennachwuchses bekannt gemacht. Tongas Nachwuchs wurde für Herbst 2013 erwartet.

Am 4.9.2013 brachte Tonga ihr zweites Jungtier Iqhwa, wieder ein Kuhkalb, zur Welt. Die problemlose Geburt fand am Abend unter Beisein von Mongu, Tongas zehnjähriger Tochter, statt. Diese wird nun als ältere Schwester eines Kalbes sicher sehr am Aufziehen des Kalbes beteiligt sein und dadurch eigene Kompetenzen beim Aufziehen von Kälbern entwickeln, die sie später auch brauchen wird, wenn sie eigene Jungtiere haben wird. Tonga selbst wird durch ihre zweite Tochter ihre Rangposition als Matriarchin vermutlich weiter verfestigen.

Im Mai 2015 ist Tongas rechter Stoßzahn abgebrochen. Fotos aus Schönbrunn zeigen sie mit ihren beiden Töchtern. Sie ist in der Anlage ausgerutscht, was zum Bruch des Stoßzahnes führte. Der andere Stoßzahn soll in nächster Zeit auch gekürzt werden. Anscheinend ist die Zahnwurzel aber nicht so beschädigt, sodass mit einem Nachwachsen noch zu rechnen ist. Drumbo hatte als sie in den neunziger Jahren nach Wien kam auch noch zwei Stoßzähne. Einer musste anscheinend vollständig entfernt werden.

Elefanten im Tiergarten Schönbrunn, Wien
Afrikanische Elefanten
Kühe: Drumbo | Numbi | Tonga | Mongu (2003) | Iqhwa (2013)
Bullen: Shaka

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