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Yu Zin
Art Elephas Maximus
Geschlecht Feminin.gif weiblich
Mutter unbekannt
Vater unbekannt
Geburtsort Myamnar
Geburtsjahr 1979
Nachkommen Bo Gyi+, Aung Naing Lay, Kan Kaung+
Charakter mürrisch
EEP-Nummer 7901

Yu Zin ist eine asiatische Elefantenkuh im Zoo Woburn in England. Sie war von 1988 bis 2010 Mitglied der Herde im Dierenpark Emmen in den Niederlanden (Provinz Drenthe). Sie wurde 1979 in Myanmar (Birma) wild geboren und lebte bis 1988 im Zoo der damaligen birmanischen Hauptstadt Rangun (Yangon). Ein halbes Jahr nach einer Gruppe von Kühen und dem Bullen Naing Thein, die auch aus Myanmar stammten, kam sie zusammen mit der ein Jahr älteren Thi Ha Phyu, die ebenfalls im Zoo von Yangon lebte, am 08.11.1988 in den Zoo Emmen. Beide wurden getrennt, als Thi Ha Phyu am 05.08.2004 den Zoo Emmen verließ, um in Köln eine neue Elefantenherde anzuführen[1].

NachwuchsBearbeiten

Yu Zin hat in Emmen drei Kälber geboren:

  1. Bo Gyi+, männlich, geboren am 01.06.1992, gestorben am 07.07.1992, getötet nach Beinbruch wegen eines Grabensturzes;
  2. Aung Naing Lay, männlich, geboren am 09.11.1997, heute im Zoo Kharkiv, Ukraine;
  3. Kan Kaung+, männlich, geboren am 27.05.2002, lebte im spanischen La Reserva del Castillo de las Guardas und verstarb dort nach einer Nahrungsmittelvergiftung im April 2017.

Der Vater aller drei Bullkälber ist der damalige Emmener Zuchtbulle Naing Thein (heute in Leipzig). Zunächst nahm Yu Zin ihren Erstgeborenen nicht an, vermutlich wegen der schmerzhaften Niederkunft, so dass sich die Kuh Htoo Yin Aye+ um den kleinen Bo Gyi+ kümmerte. Nach anderer Quelle war es Aung Naing Lay, der zunächst von Htoo Kin Aye+ vor seiner Mutter geschützt werden musste, bis Yu Zin Interesse an ihm zeigte und für ihn sorgte, während Bo Gyi+ von Hand aufgezogen werden musste[2]. Aung Naing Lay war ebenso wie sie selbst ein schwieriges Tier, das von seiner Mutter nicht zurechtgewiesen wurde und sich wegen Yu Zins starker Stellung viel herausnehmen konnte. Daher wurde er bald nach Kharkiv abgegeben[3]. Mit dem Tod bzw. Weggang ihrer Söhne hatte sie keinen Nachwuchs mehr bei sich in der Herde.

Stellung in EmmenBearbeiten

Yu Zin war mit der 2009 verstorbenen Leitkuh Annabel+ eng befreundet und selbst nächst dieser das ranghöchste Tier der Herde, bereitete nach dem Tod Annabels+ allerdings Probleme, da sie ihre Position festigen wollte, und wurde als ungeeignet für die Position als Leitkuh eingeschätzt[4][5], da sie zwar die stärkste Kuh der Herde ist, gerade deshalb aber die anderen Tiere bedrängt, ihnen Futter wegnimmt und so Unruhe schafft[6]. Es wurde zwischenzeitlich erwogen, sie nach Budapest abzugeben[7]. Vor allem mit der jungen Kuh Ma Palai trug sie viele Streitigkeiten aus. Um Ruhe in die Elefantengruppe zu bringen, wurde die als Leitkuh nicht akzeptierte Yu Zin ab Ende Februar 2010 von den übrigen Tieren separiert und reiste am 22.03.2010 nach England in den Zoo Woburn. Nach dem Weggang Yu Zins und dem vorangegangenen Tod der Kühe Annabel+ und Swe San Htay+ gab es in Emmen nur noch zwei importierte Kühe, Htoo Kin Aye+ und Htoo Yin Aye. Außer dem in Indien geborenen Bullen Radza+ waren alle anderen Emmener Elefanten eigene Nachzucht des Dierenparks. Heute leben in Emmen nur noch dort geborene Elefanten in der Herde, die derzeit ausschließlich aus Nachkommen Htoo Kin Ayes+ besteht.

Aufenthalt in Woburn, EnglandBearbeiten

In Woburn trifft Yu Zin auf die beiden jüngeren Kühe Damini und Chandrika, die dort dreizehn Jahre früher eintrafen und aus Indien stammen, und soll auch mit dem dortigen Bullen Raja, der mit den beiden Kühen nach Woburn kam, zu Zuchtzwecken zusammenkommen. In Woburn ist ihr die Rolle als Leitkuh zugedacht. In Emmen leben alle Elefanten seit ca. 15 Jahren im protected Contact, in Woburn jedoch wird mit Yu Zin und den anderen Kühen im free Contact gearbeitet. Laut einem Emmener Elefantenpfleger lies sich Yu Zin sehr schnell und willig wieder von den englischen Pflegern führen.

Charakteristik und MerkmaleBearbeiten

Yu Zin ist groß, stark und mürrisch. Bei der Erforschung der Elefantenkommunikation in Emmen ergab sich, dass sie als erste auf Alarmsignale reagierte[8]. Sie ist erkennbar an einer Einbuchtung in ihrem linken Ohr.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Erste Bewohner in den Elefantenpark Köln, auf aishu.de
  2. International Zoo News, Emmen Zoo, The Netherlands, von Jürgen Schilfahrt
  3. Pest-olifant Emmen moet weg
  4. Olifant Yu Zin staat na het overlijden van Annabel het hoogste in rang, maar echt geschikt als matriarch is ze niet"
  5. Annabel
  6. Pest-olifant Emmen moet weg auf www.telegraaf.nl
  7. Sam krijgt mogelijk reisgenoot!
  8. Gutes Gespür und Fürsorge, 5. August 2008
Elefanten im Safaripark Woburn, England
Asiatische Elefanten
Kühe: Yu Zin | Chandrika | Damini | Tarli (2014)
Bullen: Raja

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