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Statistische Aspekte zu Zwillingsgeburten bei ElefantenBearbeiten

Statistisch gesehen ist jede hundertste Geburt bei Elefanten eine Zwillingsgeburt. Diese Zwillingsrate ist geringer als bei Menschen. ( Dass bei einer Elefantengeburt mehr als zwei Jungtiere, also z.B. Drillinge, geboren werden, ist nicht beobachtet worden, obwohl man bei einer afrikanischen Elefantin, die in Afrika bei einer Culling-Aktion getötet wurde, angeblich auch einmal Drillingsföten gefunden hat.)

Unter natürlichen Lebensbedingungen ist es eher unwahrscheinlich , dass beide Zwillinge einer Elefantenkuh überleben. Oft kommt es auch vor, dass nach Zwillingsträchtigkeiten Totgeburten auftreten, oder dass nur eines der beiden Jungtiere die Geburt überlebt. Gelegentlich gelingt es bei Lebendgeburten dem Muttertier aber doch, beide Jungtiere aufzuziehen.

Statistisch gesehen haben vor allem ältere bzw. voll ausgewachsene Elefantinnen Zwillinge. D.h es handelt sich bei Elefanten-Zwillingsmüttern um Tiere, die im dritten, vierten oder fünften Lebensjahrzehnt sind.

Elefanten - Zwillinge haben sehr häufig das gleiche Geschlecht.

Da es relativ selten zu Zwillingsgeburten bei Elefanten kommt, kann man nur schwer signifikante Zusammenhänge ( z.B. bei gleichem Geschlecht der Zwillinge) oder aber das Vorliegen positiver Korrelationen (z.B. zwischen höherem Gebäralter des Muttertieres und dem Auftreten von Zwillingsgeburten) beweisen.


Biologische Aspekte zu Zwillingsgeburten bei ElefantenBearbeiten

Unter natürlichen Bedingungen ist eine fruchtbare erwachsene Elefantenkuh bei ausreichendem Nahrungsangebot entweder trächtig oder damit beschäftigt, ein hungriges, schnell heranwachsendes Jungtier zu säugen. Bei einer Zwillingsmutterschaft hat die Elefantin eine viel größere Belastung zu ertragen. Aufgrund seiner Größe und des enormen Nahrungsbedarfes muss ein Elefant fast ständig fressen, um sich ausreichend zu ernähren. Ist ein Muttertier gezwungen aufgrund einer Zwillingsgeburt nicht nur eines , sondern zwei Jungtiere aufzuziehen, ist die Belastung sehr groß. Es ist deshalb so, dass es nur selten gelingt, auch beide Kälber aufzuziehen. Im Falle einer Trockenheit und dem Futtermangel, den eine solche bewirkt, ist es meist nicht möglich, dass beide Jungtiere überleben. Wenn es gelingt beide Jungtier aufzuziehen, so ist zu so einer Leistung vor allem eine erfahrene Elefantenmutter fähig, die schon mehrmals zuvor ein Einzelkalb erfolgreich geführt und durchgebracht hat. Meistens geben ausgewachsene bzw. ältere Weibchen auch mehr Milch als jüngere erstgebärende Muttertiere. Im Falle der Elefanten ist es auch oft so, dass einer älteren Elefantenmutter, die Zwillinge zur Welt bringt, auch eine Tochter zur Seite steht, die oft noch kein eigenes Jungetier hat und der Mutter bei der Aufzucht der jüngeren Geschwister hilft.

Gleiches Geschlecht bei Zwillingsgeburten ist immer häufiger als verschiedenes Geschlecht. Biologisch erklärbar ist das dadurch, dass eineiige Zwillinge mit gleichem Erbgut auch immer gleiches Geschlecht haben müssen. Während zweieiige Zwillingspaare immer mit gleicher Wahrscheinlichkeit gleiches oder ungleiches Geschlecht haben sollten. Dass Elefantenzwillinge meist das gleiche Geschlecht haben, könnte daran liegen, dass sie öfter eineiig sind. Ist das nicht der Fall, muss man noch folgenden Aspekt bedenken. Bei Tieren , die wie die Elefanten Nestflüchter sind ( .. die also Jungtiere werfen, die bald nach der Geburt laufen können), sind die Jungen in der Regel sehr weit entwickelt und dadurch, dass im Normalfall nur ein Jungtier geboren wird, während der Trächtigkeit dem Hormoneinfluss des unterschiedlich-geschlechtlichen Zwillings ausgesetzt, was einen gewissen Einfluss haben kann. Bei Rindern z.B. wurde beobachtet, dass bei Zwillingsträchtigkeiten mit Föten unterschiedlichen Geschlechts, das weibliche Tier in der Regel unfruchtbar ist. Verantwortlich dafür macht man den Einfluss der männlichen Hormone, die durch das Vorhandensein des männlichen Fötus in höherer Konzentration während der Trächtigkeit vorhanden sind als es bei einer Trächtigkeit , in der nur ein weiblicher Fötus ausgetragen wird , der Fall wäre.( Möglicherweise gibt es deshalb biologische Regulationsmechanismen, die die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Zwillingen mit unterschiedlichem Geschlecht bei größeren Nestflüchtern mit geringer Jungtieranzahl, wie z.B. bei Huftieren oder Elefanten, verringern. )

Da Elefantinnen im Normalfall nur ein Jungtier werfen, ist eine Zwillingsgeburt bei den Elefanten sehr oft auch eine Risikogeburt. Es kann sein, dass nach der Austreibung des ersten Jungtieres die Wehentätigkeit zu schwach ist, um auch dass zweite Jungtier aus dem Muttertier herauszupressen. Wenn sich die Geburt des zweiten Jungttieres dadurch verzögert, kommt es sehr oft zu Totgeburten. In der heutigen Zeit ist es zwar möglich, den Elefantinnen, bei denen die Wehen zu schwach sind, den zweiten Zwilling auszutreiben, Oxytocin in Form einer Wehenspritze zu verabreichen, aber auch der Einsatz dieses Medikaments kann nicht immer eine Lebendgeburt des zweiten Zwillings sicherstellen. Es gab auch Fälle in Zoohaltungen, bei denen ältere erstgebärende Kühe Zwillinge austrugen, was zum Tod beider Jungtiere und auch zum Tod des Muttertieres führte.

Beispiele für Zwillingsgeburten bei ElefantenBearbeiten

Die erste dokumentierte Zwillingsträchtigkeit einer asiatischen Elefantin endete mit dem Tod des Muttertieres und der beiden weiblichen Jungtiere. Die Geburt der Zwillinge begann Ende Juli 1951 im Zoo München. Nachdem das Muttertier Rani ( ihr Alter ist nicht genau dokumentiert ) am 28. Juli das erste tote Jungtier geboren hatte, kam die Geburt zum Stillstand . Am 10. August verstarb Rani. In ihrem Körper befand sich ein weiteres totes weibliches Jungtier. Vermutlich war diese Trächtigkeit eine Erstträchtigkeit und aller Wahrscheinlichkeit nach sind nach der Erstaustreibung weitere Wehen ausgeblieben. Vermutlich starb das Muttertier an einer Infektion. Da es bekannt ist, dass oft tote Jungtiere in Elefantinnen verbleiben und zu Steinfrüchten werden können. Leider war es in diesem Fall nicht so und die Elefantin verstarb. Der Vater dieser Zwillingskälber war der in Leipzig geborene Bulle August. Da August das Jungtier einer im Zoo geborenen Elefantin war, wären diese Zwillinge die dritte Zoonachzuchtsgeneration gewesen. August hatte auch keine weiteren Nachkommen. ( auch weitere Nachkommen der Großmutter Augusts, die schon trächtig nach Europa kam, konnten leider nicht erfolgreich weitergezüchtet werden.)

Ein weiterer tragischer Fall einer lethalen Zwillingsgeburt ereignete sich im Juni 1990 im Zoo von Port Lymphe. Mutter der weiblichen Zwillinge war die 1966 geborene , also schon ca. 24 jährige asiatische Elefantin Yasmin, Vater der damals noch recht junge Bulle Bindu. Für Yasmin war es eine Erstgeburt. Außerdem war sie eine schon relativ alte Erstgebärende mit ihen 24 Jahren. Das erste weibliche Jungtier kam am 24. Juni tot zur Welt, die zweite Geburt gelang erst fast ein Monat später am 22. Juli. Auch dieses weibliche Jungtier war tot. Yasmin hat diese schreckliche langdauernde Geburt zwar überlebt, wurde danach aber leider nicht mehr trächtig. (während in der Elefantendatenbank : elephant.se diese Zwillinge als weiblich gelten, gibt der Zoo Köln, in welchem der Bulle Bindu heute lebt an, dass es sich um Bullkälber gehandelt hat. .....??)

In Thailand hat die asiatische Elefantin Lamduan am 27.08.1993 weibliche, lebende Zwillingskälber geboren. Über die Elefantin Lamduan gibt es in den Elefantendatenbanken keine näheren Angaben. Von den beiden Kuhkälbern Pang Jum und Pang Jim , ist Pang Jum 2001 etwa achtjährig verstorben , während Pang - Jim noch am Leben ist. Als junge Kuh im zwanzigsten Lebensjahr  hat sie heute selber schon zwei Kuhkälber geboren. (2005/2009)

Die vierte nun hier angeführte Geburt hatte auch einen glücklicheren Ausgang. Im Zoo Portland bekam die 1962 dort geborene Asiatin Me Tu am 31.August 1994 weibliche Zwillinge. Vater dieser Zwillinge war der Bulle Hugo. Eines der Jungtiere Rose Tu hat diese Geburt überlebt. Das zweite Jungtier ist verstorben. Me Tu war 1994 eine schon ältere Kuh, die schon davor viermal ein Jungtier zur Welt gebracht hatte.( Die vier Jungtiere waren alle männlich.). Durch die vorangegangenen Geburten wurde ihr Körper doch gut mit der Geburt fertig. Man muss bedenken, dass der Gebärkanal schon ausreichend gedehnt war. Vermutlich ging deshalb die erste Geburt gut. Das zweite Kalb kam auch nicht sehr verspätet zur Welt ( beide Kälber am 31 .August geboren) , leider aber doch nicht lebend. Rose Tu aber wurde erfolgreich aufgezogen. Fast achtzehn Jahre alt , ist sie heute auch schon Mutter eines jungen Bullkalbes und eines Kuhkalbes, welche sie 2008 und 2012 geboren hat (Sam, Lily). Rose Tu ist damit nicht nur einer der vielen im letzten Jahrhundert in Portland geborenen Elefanten, der sich im Unterschied zu den meisten anderen erfolgreich fortgepflanzt hat. Sie ist  auch, neben der oben angeführten Pang-Jim, das einzige Jungtier aus einer ( dokumentierten) Zwillingsträchtigkeit bei Elefanten, dessen Fortpflanzung gelang.

Im Jahr 1996 gab es zwei Zwilligsgeburten bei asiatischen Elefantinnen, bei denen jeweils beide Zwillinge verstarben. In Antwerpen brachte die 24 - jährige Elefantin Dumbo verschiedengeschlechtliche tote Zwillinge zur Welt. Das weibliche tote Jungtier , das am 17. 03. 1996 geboren wurde, hatte einen Bruder, der erst am 01. 07.1996 ausgetrieben werden konnte . Dass Dumbo eine erstgebärende Elefantin war, war sicher auch der Grund dafür, dass diese Zwillingsgeburt auch beide Jungtiere nicht überlebt haben. Dumbo hat die Geburt allerdings überlebt. Immer wieder überrascht es, dass eine Elefantin oft ein totes Jungtier monatelang in ihrem Körper trägt, ohne selbst an den Vergiftungen zu sterben, was bei den meisten Säugetieren eintreten würde, wenn ein toter Fötus länger nicht ausgetrieben werden kann.( Vermutlich verhindert die relativ dicke Haut der Elefanten in so eine Fall die Vergiftung, da der tote Fötus so vom Körper der Mutter abgegrenzt ist. Die Giftstoffe und das Wasser werden offenbar auch oft durch die Nabelschnur vom Muttertier abgezogen und ausgeschieden. Der Körper des toten Fötus trocknet dadurch ein. Man spricht von einer Steinfrucht, wenn die Austreibung gar nicht gelingen sollte.) . Die Elefantin Babe ( auch Assam genannt) hatte 1996 in Forth-Worth als erstgebärendes 29 jähriges Tier eine Zwillingstotgeburt. Die beiden männlichen Föten wurden beide am 23 Juni 1996 geboren. Babe wurde später noch zweimal trächtig. Aber auch diese beiden Trächtigkeiten führten zum Tod der Jungtiere. (Babe selbst starb auch 2008 an den Folgen der letzten Trächtigkeit, da der Fötus zu groß war, um erfolgreich ausgetrieben zu werden. )


In den letzten Jahren wurden viel mehr Elefantengeburten in Zoohaltungen oder auch in anderen Haltungen zum Teil auch in den Herkunftsländern der Elefanten dokumentiert. Dadurch hat sich die Anzahl der dokumentierten Zwillingsgeburten bei Elefanten heute auch vermehrt. Während in den siebziger und achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts insgesamt nur sieben oder acht Geburten in Zoohaltungen pro Jahr dokumentiert wurden, ist das heute anders. Wenn statistisch gesehen ca. jede hundertste Geburt bei Elefanten eine Zwillingsgeburt ist, so ist klar, dass heute mehr Zwillingsgeburten bekannt werden als früher. Die bessere Dokumentation führte z.B. auch dazu, dass die Zwillings - Geburt der Asiatin Devi Khali in ihrer Haltung (Hattisar in Nepal) dokumentiert wurde. Die beiden Bullkälber, die sie im November 2008 geboren hat, haben beide überlebt. Während Ram Gaj schon am 6.Novenber zur Welt kam, wurde sein Bruder Laxman Gaj erst am 7. November geboren. Devi Khali soll bei der Geburt schon 48 Jahre alt gewesen sein, wenn man der Dokumentation in Asien glauben kann. Jedenfalls ist sie eine ältere Kuh, die schon früher viel Erfahrung bei der Jungtieraufzucht hatte, wodurch beide Jungen überleben konnten.

Im Jahr 2010 wurden einige Zwillingsgeburten in asiatischen Elefantenhaltungen dokumentiert. So bekam am 5. März die Elefantin Pang Thong Khun die Zwillingsbullkälber Thong Kum und Thong Tang, die auch beide überlebt haben. Am 8. Oktober wurde eine Zwillingsgeburt aus Thailand gemeldet. In einer privaten Elefantenhaltung hatte die Kuh Thang Kham Moon weibliche Zwillinge geboren. Die dritte Geburt des Jahres 2010 ereignete sich am 15. Dezember. Im Orange Nationalpark (also in einer sehr naturnahen no-contact- Haltung ) hatte die Kuh Alka weibliche Zwillinge geboren. Leider ist bei den Geburten in diesen asiatischen Haltungen nicht bekannt, wie alt die Muttertiere zum Zeitpunkt der Zwillingsgeburt waren. Vermutlich aber sind es auch etwas ältere Weibchen, die schon Geburts-und Aufzuchterfahrung haben. Man muss auch sagen, dass die Tiere in diesen asiatischen Haltungen das warme, ihrer Art entsprechende Klima genießen können, das ihnen beim Bewältigen einer schwierigen Geburtssituation auch helfen kann.

Auch bei den afrikanischen Elefanten wurden Zwillingsgeburten dokumentiert. Im von John Aspinall gegründeteten Howletts Wild  Animal Park in Kent brachte am 25. Jänner 2011 die 42- jährige Leitkuh Masa nach ihrer fünften Schwangerschaft Zwillinge zur Welt. Während ein Bullkalb auch verstarb, überlebte das zweite Jungtier, der kleine Bulle Mchumba , der erfahrenen Kuh. Auch Masa selbst hat erfreulicherweise die Zwillingsgeburt gut verkraftet, was besonders bemerkenswert ist, da sie ein altes Tier im bereits 5. Lebensjahrzehnt ist.   Sie ist neben der alten Afrikanerkuh Bahati aus Ramat Ghan vermutlich die einzige Afrikanerkuh, die im 5. Lebensjahrzehnt in einer Zoohaltung noch schwanger geworden ist.

Über Zwillingsgeburten bei wildlebenden afrikanischen Elefanten berichtet Cynthia Moss. Nicht nur in der Amboseli-Population , sondern auch in von anderen Forschern beobachteten Populationen, war es bei Zwillingsgeburten meist so, dass die Jungtiere zwar die Geburt überlebten, dass aber meist ein Jungtier einige Monate nach der Geburt verstarb. Die Lebensbedingungen in Afrika sind durch Nahrungs-und Wassermangel oft sehr hart und es ist einfach unmöglich unter schwierigen Ernährungsbedingungen beide Jungtiere einer Zwillingsgeburt auch durchzubringen. Die von Cynthia Moss im Amboseli-Nationalpark selbst beobachtete Elefantin Estella hat es aber doch geschafft, beide Jungtiere erfolgreich aufzuziehen. Diese Zwillingsgeburt , die sich im Juni 1980 ereignete, war auch insofern etwas Besonderes als die beiden Jungtiere Eclipse und Equinox verschiedenes Geschlecht hatten. Estella war damals eine sehr erfahrene Leitkuh, deren vorherige Jungtiere Töchter von fünf und neun Jahren waren. Sie halfen dem Muttertier bei der Aufzucht sehr. Vermutlich waren aber auch die Nahrungsbedingungen in dieser ersten Zeit sehr gut, sodass das Überleben dieser Jungtiere möglich war. Sehr interessant waren die Beobachtungen von Cynthia Moss hinsichtlich des Konkurrenzverhaltens der Neugeborenen um die begrenzten Muttermilch-Nahrungsressourcen des Muttertieres. Das etwas kräftigere männliche Jungtier verdrängte seine schwächere Schwester in der ersten Zeit. Das weibliche Jungtier aber war so klug, nach dem gemeinsamen Spiel mit dem Bruder, sobald dieser müde eingeschlafen war, hinter die Mutter zu laufen und dort ungestört zu trinken. Nach einiger Zeit unterblieben die Rangordnungskämpfe. Die Zwillinge teilten sich die Muttermilch. Beide Kälber blieben hinsichtlich der Größe etwas unter dem Altersdurchschnittswerten, haben aber immerhin überlebt, was auch ein großer Erfolg war, wenn man an die hohe Kälbersterblichkeit unter natürlichen Bedingungen denkt.

Anfang Juli 2014 wurde eine weitere Zwillingsgeburt bei einer asiatischen Elefantin gemeldet. Die 33-jährige Elefantin Tess des Houston Zoos hatte eine Frühgeburt, bei der die beiden  Föten zu früh geboren wurden und nicht überlebten. Für Tess war es die vierte Trächtigkeit. Zwei ihrer früheren Jungtiere leben noch bei ihr  im Houston Zoo  (USA). Der Vater dieser Zwillingskälber ist Thai der langjährige Zuchtbulle des Houston Zoos. Dieser bereits 49 jährige Bulle hat bis 2014 bereits  19  Kälber gezeugt. Leider sind fast alle dieser Jungtiere inzwischen verstorben. Die Ursache dürfte das Herpesvirus sein, das auch einer seiner Söhne , Kiba, nach Europa gebracht hat.

Die Kuh Tess scheint die Geburt gut überstanden zu haben, da die toten Föten aus dem Körper erfolgreich ausgetrieben werden konnten. Anfang Juni 2014 wurde in den US-Medien berichtet, dass die trächtige Tess durch eine Diät  und ein Trainingsprogramm ihr Übergewicht verlieren sollte. Die Ursache für die 6% Übergewicht dürfte aber die Zwillingsschwangerschaft gewesen sein. Ein Beispiel, das zeigt, dass Fehldiagnosen auch bei Tieren oft negative Folgen haben.

Im Dezember 2014 wurde von einer weiteren Zwillingsgeburt , diesmal bei einer wildlebenden afrikanischen Elefantin in einem "Kwa Zulu Natal - Gebiet" im Pongola Game- Reservat in Afrika berichtet. Die afrikanische Kuh Curve hat im Sommer 2014 zwei Kälber noch unbekannten Geschlechts geboren, die von ihr geführt, im Reservat gut bewacht werden, um sie nicht zu Opfern der Wilderer werden zu lassen. Die Chance , dass beide Kälber überleben werden , ist trotzdem eher gering. Andererseits ist die 31-jährige Curve schon das vierte Mal Mutter (vorher hatte sie schon drei Bullkälber) und dadurch erfahren und die Fotos aus dem Nationalpark zeigen Ende 2014  eine grüne, üppige und  keinesfalls zu ausgetrocknete Vegetation.

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